don’t be afraid of change

Heute ist es genau ein Monat, seitdem ich hier in Spanien lebe und ich habe mich sehr schnell gut zurechtgefunden hier. Und es tut so unbeschreiblich gut aus der Alltagsroutine auszubrechen und neue Dinge kennen zu lernen. Bevor ich hier her kam war ich zugegeben ziemlich faul und unmotiviert neue Dinge zu versuchen. Doch von dem Moment an, als ich mich am Flughafen Wien von meiner Mama verabschiedet habe und auf mich allein gestellt war, überrumpelten mich die Glücksgefühle. Im Flieger hatte ich einen Fensterplatz (Jackpot!) und es war so so so wunderschönes Wetter draußen, was dazu führte dass ich eine atemberaubende Aussicht hatte. Mein Kopf fühlte sich so frei an und ich machte mir plötzlich keine Gedanken mehr ob ich allein zurechtkomme und ob alles gut geht. Ich war einfach optimistisch eingestellt, auch wenn ich kein Stück vorbereitet war.

Die erste Hürde war, vom Flughafen zum Bahnhof zu kommen. Und da ich keinen Plan hatte welchen Bus ich nehmen muss, musste ich wohl oder übel zwanzig Minuten Fußweg einlegen, mit meinem riesen Koffer im Schlepptau. Dort angekommen war meine nächste Herausforderung den richtigen Zug zu erwischen, aber komischerweise kannte diesen kleinen Ort, an dem ich aussteigen sollte, kein Mensch. Also auf gut Glück in einen Zug gestiegen, in der Hoffnung wenigstens in die richtige Richtung zu fahren. Und ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort angekommen und war froh, endlich zu meinen Gastgebern zu kommen, weil ich zu diesem Zeitpunkt schon seit dreizehn Stunden unterwegs war.

Und zu meiner Überraschung waren dort, neben meinen Gastgebern, auch noch zwei weitere Volunteers. Die Beiden sind von Portugal und Argentinien und ich bin echt mega froh sie kennengelernt zu haben, denn sie reisen beide schon seit vielen Jahren und haben tolle und vor allem inspirierende Geschichten zu erzählen.

Meine Leben, und die Dinge, die ich gerne tue und die ich meinen Alltag nenne, haben sich also ganz schön verändert, aber wie genau so ein ganz gewöhnlicher Tag hier in Miravet für mich aussieht verrate ich euch noch bald genug. Soviel ist klar, ich bereue es keine Sekunde, meine Sachen gepackt zu haben und ein Abenteuer gewagt zu haben.

„Good things happen outside of your comfort zone“

xoxo,

Lara

 

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