life is good – über Glücksmomente

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr euch einfach gut fühlt? Ich will jetzt nicht sagen ohne Grund, eigentlich eher auf Grund von Dingen, die ihr normalerweise gar nicht mitbekommt oder wertschätzt. Ich habe in letzter Zeit so viele kleine Momente erlebt, die mich einfach so so so glücklich gemacht haben. Und weil ich immer ein großer Fan davon bin, Glück und gute Laune zu teilen, mache ich das jetzt.

Bei meiner ersten Gastfamilie in Spanien, genauer gesagt in Miravet, haben die anderen zum Abendessen gerne ein Glas Rotwein getrunken und mich immer wieder gefragt ob ich auch gern einen hätte. Ich hab immer wieder abgelehnt, weil es mir nicht schmeckt, es hat mich aber keineswegs gestört einfach Wasser zu trinken. Irgendwann kamen die Beiden dann vom Einkaufen zurück mit Radler und Sangria, weil sie mitbekommen haben, dass ich das lieber mag. Ohne dass ich auch nur ein Wort gesagt habe. Und ich hab mich gefreut, weil ich’s so nett und aufmerksam fand. Das ist alles. Und natürlich das Eis, meine große Liebe, Magnum oder Cornetto on mass, das sie mir regelmäßig zukommen ließen. Klingt vielleicht für manche von euch nach Nichts, ist für mich aber sehr viel wert.

Wie einige vielleicht wissen, bin ich in letzter Zeit echt gerne laufen gegangen. Und manchmal hab ich einfach mal Stop gemacht und mich umgesehen. Und ich hab realisiert, dass ich an einem Ort bin, wo ich noch nie war, umgeben von Menschen mit unendlich viel Liebe und der Himmel war in Zuckerwatterosa getunkt. Sorry for being cheesy, aber in solchen Momenten liebt man das Leben einfach.

Ihr kennt alle Sonnenaufgänge, aber habt ihr jemals dem Vollmond beim Aufgehen zugesehen? Ich auch nicht, bis vor kurzer Zeit. Am fünften Oktober durfte ich das sehen und es war wirklich seeehr schön. Und danach noch meditieren und am Lagerfeuer sitzen, was für ein Moment.

Oder kennt ihr diese super random Momente, in denen ihr euch fragt wie ihr da eigentlich gelandet seid? Ich zum Beispiel stand letztens in der Küche, mit einen Menschen, den ich gerade mal ein paar Tage kannte und hab vegane Lasagne gekocht und wir haben deutsche Musik gehört. Käptn Peng und Von wegen Lisbeth und Peter Fox, obwohl er nicht mal ein Wort Deutsch versteht. Und wir haben angefangen unsere eigenen Insider jokes zu erfinden und über Käse und Pommes zu lachen. Richtig lachen. So random, aber so schön. Oder an einem anderen Tag saßen wir einfach in der Sonne und haben unzählige Granatäpfel geöffnet und die Samen (keinen Plan, ob man die Dinger wirklich so nennt, haha) herausgepickt. Und ich hab gedacht, wenn mir das jemand ein Jahr zuvor erzählt hätte, hätte ich ihm nicht geglaubt.

Zu guter Letzt, die Tatsache, dass ich nun so gut erkenne welchen Menschen ich wirklich am Herzen liege, aber auch welche Menschen mir etwas bedeuten. Meine Mama sorgt sich ständig darum, ob ich gut auf bin und meldet sich aufgrund dessen beinahe täglich. Das gleiche gilt für meine beste Freundin. Oder meine Schwester. Und ein paar andere Freunde, die ab und zu einfach von sich hören lassen. Wissen wollen wie’s mir geht und was ich so mache und mir auch Dinge aus ihren Leben erzählen. Wahre Freunde. Auch wenn ich jetzt merke, dass es nicht so viele Menschen sind, was gut ist, bin ich unendlich dankbar, diese zu haben.

Das sind alles so Momente, in denen ich mich wirklich wohl gefühlt habe und in denen ich nichts ändern wollte. Einfach mal aufhören sich über alles zu beschweren und Dinge schlecht zu reden. Einfach mal schätzen, wie schön man es eigentlich hat. Ich finde, daran müsste man sich selbst viel öfter erinnern.

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