a new adventure is waiting

Gestern endete meine Zeit in dem kleinen Örtchen Miravet, das ich schon in mein Herz geschlossen habe. Die unberührte Natur, die Stille, die Menschen, die Herzlichkeit. All das tat so gut. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete ich mich also von meinen Gastgebern, den wohl liebsten und inspirierensten Menschen, die ich bisher kennen lernen durfte. Und was meinen Abschied noch viel schwieriger machte waren die zehn Katzen und die vier Hunde, die ich zurücklassen musste. Jeden Tag stand ich auf, ging die Treppe hinunter, öffnete die Tür und auf mich blickten die süßesten Hunde- und Katzenaugen. Ihr kennt bestimmt diesen Blick, wenn sie alle gefüttert werden wollen. Oder wenn sie vielleicht schon gefüttert wurden und dich nur verarschen, um noch mehr Essen zu bekommen, haha. Ich würd’s nicht anders machen, offen gesagt. Ich hab mich also schon daran gewöhnt, dass ich bei jeder möglichen Beschäftigung, egal ob beim Arbeiten, Lesen, Yoga, Essen, whatever, tierische Gesellschaft habe. Und ich hab’s genossen! Also so viel Liebe für dieses kleine Plätzchen auf dieser großen Welt.

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Aber trotzdem geht’s für mich jetzt weiter in’s nächste Abenteuer. Barcelona. Erstmal unterkommen auf der Couch eines Menschen, den ich ebenfalls hier kennen gelernt habe und der, wie es der Zufall so will, in Barcelona lebt. Und dann in einem Apartment mitten in der Stadt. Riesen Umstellung von 800 zu 1,6 Millionen Einwohnern. Aber trotzdem freu ich mich auf die Zeit in der Metropole. Ein bisschen shoppen, ein bisschen Touri spielen, ein bisschen fotografieren, ein bisschen (viel) essen und neue Restaurants entdecken. Nicht zu vergessen, neue Menschen kennen lernen und alte Menschen wieder sehen. Ich bekomm‘ nämlich Besuch von Familie und Freunden, auf den ich mich schon richtig freue.

Und nach Barcelona? Noch weitere zwei Monate im schönen Spanien verbringen, die hoffentlich genau so schön werden, wie die ersten zwei. Ein neuer Ort, eine neue Familie, diesmal leider nur ein einziger Hund. Und weil einige gefragt haben, was genau ich eigentlich mache, erklär ich das kurz. Mithilfe der Website http://www.workaway.info arbeite ich freiwillig (ja, das heißt keine Bezahlung) bei privaten Personen, die Hilfe brauchen bei was auch immer. Dort gibt es unzählige Menschen, von überall auf der Welt, und man kann viele verschiedene Dinge arbeiten. Wie gesagt, man wird nicht bezahlt, dafür darf man bei diesen Menschen wohnen und essen und man lernt soviel Neues und sammelt Erfahrungen, die es wirklich wert sind. Für alle die also eine Auszeit nehmen und reisen wollen, kann ich das ehrlich empfehlen!

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