24 + 6 good moments in 2017

Obwohl ich schon eine 2017 Review vorbereitet habe, die zu Silvester online gehen wird, möchte ich auch diesen Beitrag schreiben, in dem ich 30 schöne Momente im Jahr 2017 mit euch teile. Gesehen bei Diana von doandlive und bei der lieben Lisa von inspiredbylisa. Der Unterschied zu der normalen Review wird sein, dass es hier um die kleinen Momente geht, die einem zuerst vielleicht nicht so besonders vorkommen mögen, die ich aber mit jeder Faser meines Körpers genossen habe. Und der Unterschied von diesem Beitrag zu meinen beiden Inspirationen ist, dass ich es nicht geschafft habe, dieses tolle Jahr und all diese Momente in 24 Punkte zu packen. Deshalb gibt’s bei mir eben sechs Extra.

21.Jänner: Logischerweise eine ganz besondere und unvergessliche Nacht mit all meinen Liebsten. Familie und Freunde versammelten sich und sahen mir zu, als ich wie eine Prinzessin durch die Nacht tanzte. Es wurde noch ziemlich spät, soviel kann ich sagen, aber mehr dazu, gibt’s im nächsten Blogpost!

27.Jänner: Spontaner Spieleabend bei einer meiner liebsten Freundinnen. Wir spielten Activity und nach dem ein oder anderen (selbstgemachten!) Glühwein kam uns auch noch die hervorragende Idee Singstar zu starten. Trotz meiner Niederlagen (ja, Mehrzahl) liebte ich es. Nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück in der Sonne.

11.Februar: Ich schnappte mir zwei Freundinnen und zu Dritt ging’s dann nach Wien. Wir verbrachten einen tollen Tag dort, gingen in hippe Cafès und Restaurants, wie zum Beispiel das Ulrich, und am Abend ging’s auf Jennifer Rostock Konzert. Sie hat uns ganz schön lange warten lassen, aber darüber konnten wir hinwegsehen. Oh, wie ich diese Frau liebe! Dass ich jeden Songtext laut mitsingen konnte, muss ich glaube ich nicht erwähnen.

23.Februar: Weil zwei von uns schon ein Zugticket für Wien hatten, beschlossen wir nochmal hinzufahren. Leider hatten die anderen Beiden noch keines und so kam’s, dass es uns leider nicht möglich war nach Wien zu fahren. Also blieben wir in Linz, schlugen uns beim Frühstücksbuffet im Josef die Bäuche voll und bekamen auch noch ein Verdauungsschnapserl und den geilsten Schokoladenkuchen mit weichem Kern und Zitronensorbet auf’s Haus dazu. Dann machten wir noch Fotos über den Dächern von Linz und genossen die warmen Sonnenstrahlen.

28.Februar: Faschingsdienstag verbrachte ich, wie jedes Jahr, wieder in St.Georgen/Gusen. Verkleidet als Chantal von Fack ju Göthe und mit meiner besten Freundin im Schlepptau zog ich von einer Bar zur anderen, zum Bierzelt und wieder zurück. Dort trifft man immer jede Menge Leute, die man kennt und es war so ein lustiger Abend.

03.März: Mein 18. Geburtstag! Meine liebste Kerstin brachte mir Schokocupcakes mit Himbeerfrosting in die Schule. (Letztes Jahr waren es Brownies mit Frischkäsecreme und Heidelbeeren, sie ist ein Engel, nicht wahr?) Auf dem Heimweg von der Bushaltestelle begleitete mich ein Schmusekater bis in mein Haus hinein und wir kuschelten eine Weile. Meine Mama kochte mein Lieblingsessen und es gab tolle Geschenke! Nächsten Tag feierte ich dann mit meinen Freunden. Mein Highlight meiner Geburtstagsparty war die Pinata die ich mir so sehnlich wünschte, vollgepackt mit Süßigkeiten.

25.März: Brunch mit den Mädels. Das machen wir regelmäßig und es ist immer wieder schön. Jeder nimmt ein bisschen etwas mit und wir tauschen uns gegenseitig aus, über all das was gerade so los ist.

29.März: An diesem Tag präsentierte ich meine VWA, an der ich so lange Zeit gearbeitet habe. Ich war unglaublich nervös, malte mir schon die schlimmsten Dinge aus, die nur passieren könnten und dann stand ich dort, vor den Augen der Kommission und zog’s einfach durch. Mit einer guten Note verließ ich an diesem Tag die Schule und war unglaublich stolz auf mich. Gemeinsam mit den anderen, die schon an diesem Tag fertig waren, saß ich dann auf einer Wiese mit Pappbechern gefüllt mit Sekt und Wein, guter Musik im Ohr und einer enormen Erleichterung.

09.April: Nachdem ich drei Tage auf einer Klausur mit der sozialistischen Jugend in Klaffer verbrachte, trieb es zwei sehr gute Freundinnen und mich noch auf eine Wiese, irgendwo wo noch niemand von uns je war. Wir aßen Eis, holten uns den ersten leichten Sonnenbrand, machten Pläne und hatten eine Menge zu lachen. Die weißen Streifen, wo meine Sonnenbrille saß, hatte ich noch einige Zeit als Andenken im Gesicht.

17.April: An diesem Tag war nicht nur Ostern, ein toller Tag mit gutem Essen im Kreise der Familie, sondern auch die Geburtstagsfeier einer Freundin. Unter dem Motto Bad-Taste feierten wir privat, während der Rest der Welt auf den altbewährten, von mir eher gehassten, Wimmfest zu sein schien. Es war ein unglaublich lustiger Abend und wir sahen dem Motto entsprechend umwerfend aus.

22.April: Hab ich jemals erwähnt, dass die SJ (sozialistische Jugend) die BESTEN Parties schmeißt? An diesem Tag fand eine von den vielen statt, wo wir beisammen saßen, tranken, Spiele spielten, Lieder texteten und sangen und eine Menge tanzten.

29.April: Meine Mama hat im stolzen Alter von achtundvierzig Jahren endlich geheiratet. Und wenn ihr mich fragt, dann glücklicherweise den richtigen Mann! Es war natürlich ein magischer Tag, das haben Hochzeiten so an sich, aber als Tochter der Braut ist das ganze noch ein kleines bisschen spektakulärer.

10.Mai: Jeder der dieses Jahr maturiert hat und ein gutes Gedächtnis hat, was Daten angeht, wird sich jetzt wahrscheinlich an den Kopf fassen und denken: „Was soll an diesem Tag denn bitte gut sein?“ Ja, es war der Tag der verhassten Mathematikmatura. Und natürlich hat’s keinen Spaß gemacht sie zu schreiben, aber sobald sie vorbei war, fühlte ich mich so frei, wie seit langer Zeit nicht mehr. Denn ich hatte ein gutes Gefühl und wusste, dass ich jetzt, wenn auch nur für kurze Zeit, ein bisschen Ruhe und Zeit für mich haben kann.

17.Mai: Ab diesen Tag hatte ich den Autoführerschein endlich in der Tasche. Wieder so ein Moment, in dem man eigentlich heftig nervös ist und danach so richtig stolz, wenn man es geschafft hat. Danach holte ich mir Sushi zum Mitnehmen, breitete mein liebstes Tuch auf den Steg eines Teiches auf und genoss einfach nur das Leben.

18.Mai: Nur einen Tag später war mir komischerweise nicht nach Autofahren sondern nach Kanu fahren. Ich probierte es zum ersten Mal aus und zugegeben, es ist gar nicht so einfach, wie es immer aussieht, aber es war toll!

05.Juni: Sachen gepackt und spontan einen Roadtrip nach Cesky Krumlov angetreten. Darauf folgten drei Tage leckeres essen, von Bar zu Bar spazieren und überall ein Gläschen trinken, bei Regen wie aus Kübeln und mitten in der Nacht baden im Stausee, schlafen im Van, und und und. Erlebnisse wie diese vergisst man nicht so schnell.DSC_0245.jpg

 

18.Juni: Die Ruhe vor dem Sturm. Einen Tag bevor die mündliche Matura begann, war ich super gut gelaunt. Die Lernsachen habe ich schon beiseite gelegt und ich war einfach entspannt. Was unüblich ist für mich, die normalerweise vor Nervosität fast umkippt, aber das habe ich wahrscheinlich abgelegt. Nächsten Tag lief alles wie geschmiert und das Ende kam immer näher.

28.Juni: Und da war es schon. Das ENDE! Die letzte mündliche Matura. Ich muss euch wohl nicht sagen was für ein unglaublich befreiendes Gefühl das war. Endlich hatte ich es in der Tasche. Und am selben Tag war auch noch die Maturafeier mit anschließendem Maturastreich am Morgen. Jeder der so etwas schon einmal miterlebt hat, weiß wie lustig das ist und ich kann es kaum in Worten beschreiben.

01.Juli: Sommer, Sonne, Strand, Baby! Frei von allen Sorgen der Welt setzten wir uns in den Flieger und hoben ab, auf nach Palermo. Summersplash war eine Woche, die ich nie in meinem Leben vergessen werde. Dazu gibt’s auch ein kleines bisschen mehr im nächsten Beitrag. Die Details lasse ich aber auch dort aus, denn wir erlebten Geschichten, die nicht für das Internet gemacht sind.

22.Juli: Ich nahm mir zwei Tage frei von meinem Ferialjob und hatte somit ein verlängertes Wochenende. Dieses nutzte ich um ein paar Freunde in Döbriach, den tollsten Ort der Welt, zu besuchen. Seit ich zwölf bin war ich jedes Jahr Teil dieses Sommercamps und verbinde deshalb mit diesem Ort ein ganz besonderes Gefühl. Außerdem gibt’s dort die besten Menschen!

03.August: Der letzte Arbeitstag im Büro, oh wie froh ich war. Ich mochte meine Kollegen, ich hatte auch nichts dagegen um fünf aufzustehen und auf den Weg nach Linz jeden verdammten Tag im Stau zu stehen, aber acht Stunden lang in einen Computer starren ist einfach nichts für mich. Soviel weiß ich jetzt.

15.August: Ab in den Zug, vollgepackt mit riesen Rucksack, Campingsessel und einen Vorrat an Essen und Getränken. Vielleicht könnt ihr schon erraten wo’s jetzt hingeht. Auf’s Frequency St. Pölten. Drei Tage campen, Spiele spielen, singen, tanzen, feiern, essen, braun werden, und natürlich auf tolle Konzerte gehen.

21.August: An diesem Tag machte ich Ernst und schnitt kurzerhand dreißig Zentimeter meiner Haare ab um sie an eine Organisation für krebskranke Kinder zu spenden. Mein Kopf fühlte sich plötzlich viel leichter an und ich liebte es! Es fühlte sich an wie ein Neuanfang. Und in gewisser Hinsicht war es das auch.

11. September: Ich stieg in’s Flugzeug und begann meine Reise. Ganz allein, vier Monate lang in einem Land, in dem ich niemanden kannte. Wieder ein Moment in dem ich ziemlich stolz auf mich selbst war.

23.September: Eigentlich ein sehr zufälliger Tag, den ich hier rausgepickt habe. Ich habe an ganz vielen Tagen Yoga gemacht, nicht an so vielen wie ich es mir selbst gewünscht hätte, aber trotzdem eine ganze Menge. Und an diesem Tag ging’s echt super gut und außerdem habe ich auch ein paar Fotos gemacht.

 

17.Oktober: Ich rannte meine ersten acht Kilometer. Für viele mag das klingen wir nichts, aber für mich war es und ist es noch immer eine tolle Leistung, da ich mich überhaupt mal überwinden musste, mit dem Laufen anzufangen.

26.Oktober: Eine lange Zugfahrt von Miravet nach Barcelona. Als ich dort ankam, zeigte mir mein neu gewonnener super guter Freund gleich sein Lieblingsrestaurant und seinen Lieblingsplatz. Und natürlich seine Wohnung, wo ich für kurze Zeit unterkam. Ich lernte seine Mitbewohner kennen und liebte sie vom ersten Moment an. Den ganzen Abend verbrachten wir mit reden, über Gott und die Welt, singen, Blödsinn machen und uns ein bisschen besser kennen lernen.

27.Oktober: Relativ spontan ließ ich mir mein erstes Tattoo stechen. Bin noch immer ganz verliebt. Mehr dazu gibt es hier. Danach gingen wir noch feiern, was sonst?

06.November: Nach ungefähr zwei Monaten durfte ich meine Mama, meinen Stiefpapa und meine liebste Cousine wieder in den Arm nehmen und ihnen von all meinen bisherigen Erlebnissen erzählen. Wir verbrachten drei schöne Tage in Barcelona, bevor sie wieder abreisten.

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26.November: Ein Sonntag wie jeder andere, und doch ganz besonders. Auf den Flohmarkt, die besten Pommes der Welt gegessen, den kuschligsten Pulli und die leichtesten Schuhe der Welt gekauft. Die Sonne hat gestrahlt und es war ein richtiger Wohlfühltag!

01.Dezember: Ein weiterer Besuch in Barcelona, ich kann wohl nie genug von dieser Stadt, beziehungsweise den Menschen dort, bekommen. Die Anreise war eher holprig und vollgepackt mit unfreundlichen Busfahrern, aber sobald ich aus den Bus ausstieg sah ich einen Weihnachtsmann und mir wurde bewusst, was für ein Tag heute ist. Schnell knippste ich das obligatorische Selfie mit ihm, er drückte mir Bonbons in die Hand und ich machte mich auf den Weg. Mit einem Freund in ein tolles Restaurant, dann zu einem Aussichtspunkt, dann auf den Weihnachtsmarkt, und dann nachhause. Spoiler: Weihnachtsmärkte in Spanien sind Müll, sorry haha. Wer österreichische Weihnachtsmärkte gewöhnt ist, sollte dort bleiben und die Schönheit wertschätzen.

Zugegeben, der Post wurde etwas länger als geplant, aber es war einfach so schön dieses Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Momente sprudelten einfach aus mir heraus ohne nachzudenken und deshalb wurden es auch etwas mehr. Und ich hätte bestimmt noch vierzig oder fünfzig daraus machen können, wenn ich wollte. Zum Beispiel das Monat, wo ich ganz viel mit meinen Brüdern gemacht habe, oder die Woche, in der die Eltern meiner besten Freundin auf Urlaub waren und ich bei ihr gewohnt habe, oder noch ganz ganz viele weitere Momente in Spanien. Aber gut jetzt, irgendwo musste ich auch mal eine Grenze setzen. Ganz vorbei ist das Jahr ja noch nicht und ich bin sicher es kommen noch ein paar schöne Momente. Zum Beispiel bin ich fest entschlossen noch einmal auf einen richtigen Weihnachtsmarkt in Österreich zu gehen. Und das Weihnachtsfest selbst und Silvester werden bestimmt auch magisch! Was waren eure liebsten Momente dieses Jahr? 🙂

 

 

 

 

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