Traveljournal Paris / Part 1

Paris ist so eine Stadt über die ich alles und auch irgendwie gar nichts sagen kann. Unmöglich in Worte zu fassen, aber einen Versuch ist’s wert. Fassen wir’s kurz: Ich bin schockverliebt. Wahnsinn. Deshalb möchte ich euch heute mal etwas ein bisschen anderes bieten, als die üblichen Beiträge über zum Beispiel „Welche Sehenswürdigkeiten ihr unbedingt sehen müsst“. Ich möchte euch gerne eine ganz persönliche Sichtweise liefern. Was ich erlebt und was ich dabei gefühlt habe.

Where to stay?

Um ca. 17 Uhr bin ich beim Hostel angekommen, alles lief wie geschmiert, die Pechsträhne scheint zu Ende zu sein. Während ich diese Zeilen tippe, habe ich schon Angst, dass ich es jetzt womöglich versaut habe und noch einmal was richtig beschissenes passiert, aber ich trau mich jetzt einfach mal und denk positiv. Auf jeden Fall habe ich mich mit Sicherheit für die richtige Unterkunft entschieden. Meine Wahl ist gefallen auf, Trommelwirbel bitte, die Hostelkette Generator, die’s in vielen beliebten Citys gibt, wie zum Beispiel Amsterdam, Berlin, Barcelona, Kopenhagen, Stockholm, Rom London, und und und. Alles Städte die ich mal besuchen möchte, also hätte ich da schon einmal eine Anlaufstelle. Jedenfalls super freundliche internationale Leute, die perfekt Englisch sprechen, saubere und moderne Zimmer und eine entspannte Atmosphäre. Ehrlich, ich werde nicht bezahlt, dass ich das schreibe, ich bin wirklich begeistert. Meine Highlight ist, neben generell der ganzen modernen Ausstattung, die Dachterrasse. So süße bunte Vintage-Möbel und ein Wahnsinns Ausblick über das Montmatre-Viertel. Außerdem gibt’s auch noch ein tolles Café bzw. eine Bar, zum beisammen sitzen und neue Leute kennen lernen. Und genau das hat unglaublich super gut funktioniert. Ich verbrachte wirklich kaum Zeit alleine.

Day 1

Nun ja, der Plan war erstmal die Nacht hier verbringen, weil ich nicht allein im Dunklen rumlaufen wollte, aber dann fiel mir die Hangoutfunktion von Couchsurfing ein. Hab also kurzerhand ein Girl aus Russland getroffen und wir sind stolze 10 km durch die Stadt gelaufen, ohne Plan und ohne Ziel, einfach gelaufen und geredet. Die Champ Elisée entlang, bist zum Arc de Triomphe, weiter zum Riesenrad und zum Schluss noch den leuchtenden Eiffelturm bei Nacht bewundert. Bis ich wieder beim Hostel war, ist’s schon fast 10 geworden, also Zeit fürs Bett. Ja, manchmal bin ich eine Granny. Aber dann stand da eine Gruppe Leute an der Tür, die englisch sprachen und Spaß zu haben schienen, also ist ja wohl klar was ich gemacht habe, oder? Wir gingen in ein Restaurant, tranken Bier, tauschten Geschichten aus und landeten letztendlich in einer Bar mit atemberaubender Live-Musik, zu der man richtig gut tanzen konnte. Als ich um 4 Uhr früh, dann schließlich in mein Stockbett kletterte und versuchte niemanden aus meinem Zimmer zu wecken, fühlte ich nichts als pure Dankbarkeit in mir. Dankbar, dass ich hier sein kann. Dankbar, dass ich von weltoffenen und spontanen Leuten umgeben bin. Dankbar, dass das Leben so schön ist. Und natürlich dankbar, dass ich wieder einmal gemerkt habe, wie gut es ist sein Glück in die eigene Hand zu nehmen. Hätte ich niemanden angeschrieben oder die Gruppe nicht einfach angesprochen, wär ich allein im Bett gelegen.

Day 2

Aufgewacht mit einem brummenden Schädel, aber natürlich glücklich wie immer. Ich hab geschlafen wie ein Baby, wurde nicht einmal wach, als sich alle meine Mitbewohner auf zum Frühstück machten. Irgendwann um 10 Uhr morgens beschloss ich dann das Bett auch mal zu verlassen, schließlich bin ich nicht umsonst und vor allem nicht ewig in Paris. Erstmal eine lange heiße erfrischende Dusche nehmen und Musik hören für einen guten Start in den Tag. Hab mich frisch gemacht und sah zum ersten Mal seit Wochen wiedermal aus wie ein Mensch. Dann bin ich raus in die Sonne. Einfach allein herumspaziert, Mumford and Sons und Alt J im Ohr, den Grand Palais gesehen und auf einer Parkbank gelesen. Das Alles noch vor Mittag und den Nachmittag verbrachte ich auf der Dachterrasse und im Cáfe des Hostels, ein bisschen Gedanken zu Papier und letztendlich hier auf den Blog zu bringen. Am Abend dacht ich mir ich bleibe ruhig zuhause, aber das wurde auch nichts. Wieder Leute kennengelernt, sich stundenlang unterhalten und schließlich wieder in einer Bar gelandet. Ich könnt mich grad wirklich nicht beschweren.

Day 3

Paris ist das absolute Vintage-Second-Hand-Shopping-Paradies. Neben all den teuren Läden wie Louis Vuitton, Gucci und so weiter gibt’s wirklich viele Thrift-Shops.Natürlich gibt’s dort auch Teile bei denen man tausend Gründe finden würde, warum die weggegeben wurden, aber auch wirklich tolle, gut erhaltene Schnäppchen. Ich habe ein Levis Oversize Jeanshemd für 10€ ergattert und ein Beanie um 5€. Ich war schon so lange auf der Suche nach einem Beanie, auf dem nichts draufsteht, einfach in einer schönen Farbe und war sehr glücklich, als ich endlich fündig wurde. Mann soll ja die kleinen Dinge im Leben genießen, nicht wahr? Nach der kleinen Shoppingtour gingen meine Mitbewohnerin und ich in eine Kunstgalerie und danach in ein Falafelrestaurant, dass wirklich echt gut war und keine absurden Preise hatte, wie so vieles in dieser Metropole. Wir sind den ganzen Tag durch die City gelaufen mit Bombenwetter und als der Abend immer näher kam, haben wir noch kurzfristig entschieden sich Notre Dame anzusehen. Sooo schön wirklich. Außerdem erweckte es Kindheitserinnerungen und ich bekam einfach mega Lust drauf, den Disneyfilm dazu zu sehen, haha.

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