Ein Traum wird wahr / Ubud

Ich träumte schon seit gut zwei Jahren davon einmal nach Südostasien zu reisen, doch irgendwie ergab sich nie die Gelegenheit dazu. Bis jetzt zumindest. Und jetzt bin ich hier, am wohl schönsten Ort, den ich mir im Moment vorstellen könnte. Angekommen sind wir in der Nacht von 04. auf 05. April, nach guten zwei Stunden Flug von Singapur. Geplant war eigentlich nichts festes, wir wussten bloß an welchen Ort wir unbedingt wollen und haben dort für die ersten sechs Nächte unserer Reise ein Hotel gebucht.

Es ging nach Ubud, wo wir gerade einmal lächerliche 1.500.000 Rupiah für 6 Nächte in einem wunderschönen Hotel mit Pool und sogar inklusive Frühstück bezahlten. Umgerechnet wären das ca. 90€ und man darf nicht vergessen, dass wir diesen Betrag zu zweit zu zahlen hatten. Die Gastgeber waren super freundlich, wie so ziemlich jeder hier, wie wir bald feststellten. Wen es interessiert, das Bali Sunshine Homestay & Art Gallery findet ihr hier.

Den ersten Tag nutzten wir gleich einmal um den populären Monkey Forest zu sehen. Anfangs haben wir uns noch etwas vorsichtig an die freilaufenden Affen herangewagt, da die Schilder darüber informierten, dass die Affen bei Augenkontakt oder bei Berührungen aggressiv werden würden. Grundsätzlich ist es richtig sie nicht zu stören, hat man aber eine Banane in der Hand springen sie sofort an dir hinauf und wollen sie schnappen. Nach dieser schönen Erfahrung sind wir noch durch den Markt im Zentrum Ubuds gelaufen und haben die Schnäppchenläden und Stände abgeklappert. Ubud wird auch als das Zentrum der balinesischen Kultur bezeichnet, also lasst euch das auf keinen Fall entgehen, wenn ihr die ganze Bali-Atmosphäre so richtig erleben wollt. Außerdem kann ich euch auch noch den Tipp mit auf den Weg geben immer mit den Verkäufern zu verhandeln, denn die wissen, dass Menschen aus westlichen Ländern höhere Preise gewöhnt sind.

Den nächsten Tag mieteten wir uns gleich für fünf Stunden einen Taxifahrer, der uns in diesem Zeitraum zu unseren gewünschten Destinationen brachte und dort wartete, bis wir fertig waren. Somit kamen wir unter 20€ den halben Tag in der Umgebung umher. Der erste Stop war der Holy Water Tempel. Danach fuhren wir zu den Reisterrassen, klar die muss man unbedingt gesehen haben. Sie sind wirklich sehr erstaunenswert und auch wenn ihr vielleicht schon tausende von Bildern davon gesehen habt, solltet ihr das einmal selbst erlebt haben. Besonders das Gefühl mit der Riesenschaukel über die einzelnen Stufen und durch zahlreiche Palmen zu schweben.

Auch sehr zu empfehlen finde ich die heiße Quelle am Fuß des Vulkans Gunung Batur. Dort waren wir gleich gemeinsam mit unserem Taxifahrer, mit dem wir am Vorabend schon das Nahchtleben von Ubud erkundet haben. Eine Bar, die den Namen LOL trägt. In der spielten sie Raggae Livemusik. Und danach ging es noch in einem Club, was auch der Grund war, warum wir am darauffolgenden Tag nur bei den Hot Springs waren, denn die Müdigkeit von der Partynacht hat uns dorthin begleitet. Es hätte auch eine Tour gegeben, bei der man schon um 3 Uhr Morgens losfährt um den Vulkan hinaufzuwandern und von oben den Sonnenaufgang anzusehen. Leider haben wir das nicht mehr geschafft, denn um die Zeit waren wir noch gar nicht einmal zurück im Hotel.

Dafür haben wir den nächsten Tag wieder voll ausgenutzt und sind rauf in den Norden gefahren zu den Gitgit Wasserfällen. Was außer diesem Naturspektakel in dieser Umgebung noch sehenwert wäre wussten wir eigentlich gar nicht, aber glücklicherweise wissen die Taxifahrer immer bestens Bescheid. Also haben wir auf dem Weg zu den Wasserfällen noch bei einer Kaffeeplantage Halt gemacht. Dort wurde uns der Prozess erklärt, wie die Bohnen noch per Hand geröstet werden und sie zeigten uns all die Pflanzen und Gewürze, die sie für ihre Kaffee- und Teesorten benutzen. Wir durften auch ihre verschiedenen Sorten probieren, meine Favoriten darunter waren Ingwertee und Vanillekaffee. Und habt ihr schon einmal etwas von Luwakkaffee gehört? Ein ganz besonderer und in meinen Augen eigenartiger (und nicht von mir unterstützter) Prozess, bei dem die Kaffeebohnen vor dem Rösten und Mahlen durch den Verdauungstrakt eines dieser balinesischen Frettchen geht. Richtig gehört, man bezahlt beachtlich mehr für Kaffee, der vorher von einem Tier gegessen und wieder ausgeschieden wurde. Ich habe ihn nicht probiert, weil ich es nicht notwendig finde, aber trotzdem viel Spaß mit der random Info. Was sonst? Tempel, Tempel, Tempel. Es gibt einfach so viele und sie waren alle toll anzusehen, aber nach einer Zeit hat man wirklich genug davon gesehen.

Und so schnell wie die Reise begonnen hat, war die erste Woche in Ubud auch schonwieder rum und wir machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Reiseziel. Es ging auf eine der drei wunderschönen Nusa Inseln. Letztendlich schauten wir uns dann aber doch alle drei an, kann man sich ja nicht entgehen lassen. Dazu kommt bald ein Beitrag online, also stay tuned. 🙂

2 Kommentare zu „Ein Traum wird wahr / Ubud

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