Halbzeit – Was ist aus meinen Plänen geworden?

So ihr Lieben, es ist der 1. Juli, das heißt die Hälfte des Jahres ist schonwieder um. Unglaublich wie schnell die Zeit wieder einmal vergangen ist. Es kommt mir vor als hätte ich gerade erst Silvester gefeiert. Wer von euch kann sich noch an meinen Blogpost von 02.Jänner erinnern? Niemand? Um ehrlich zu sein hätte sogar ich ihn fast vergessen. Es ging damals um meine Pläne, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe. Falls ihr ihn noch nicht gesehen habt oder euer Gedächtnis auffrischen wollt – hier ist er.

Jedenfalls ist er mir vor ein paar Tagen wieder untergekommen und ich dachte das ist eine super Möglichkeit zu reflektieren, wie das Ganze bisher so verlaufen ist und euch zu erzählen welche Ziele ich mehr und welche ich weniger im Alltag eingehalten habe. Ich finde es persönlich ganz wichtig sich von Zeit zu Zeit selbst zu reflektieren. Es hilft mir Vieles bewusster wahrzunehmen – meine Gefühle, Gedanken, Handlungen, Fehler, usw.

  • Mehr Zeit draußen verbringen Definitiv gemacht, möchte ich aber ohnehin noch steigern
  • Weniger Zeit am Handy verplempern – Oh myyy, es gibt immer gute und schlechte Zeiten. Ich muss zugeben auch dieses Jahr hatte ich wieder so Phasen wo ich mein Handy nur schwer aus der Hand legen konnte und ich dadurch viel zu viel prokastiniert habe. Ich hoffe auf baldige Besserung!
  • Ganz viele Bücher lesen Nicht so viele wie ich es gerne hätte, aber trotzdem schon einige. Und die Ideen für meinen nächsten Lesestoff werden mir bestimmt nicht so bald ausgehen.
  • Aufhören Fleisch zu essen – Check! Kein einziges Stück mehr probiert seit Silvesterabend und I feel better than ever. Ich bin wirklich stolz darauf diese Entscheidung für mich persönlich getroffen zu haben, auch wenn ich deswegen schon die ein oder andere Diskussion mit Menschen, die sowiso alles besser wissen, hatte. Leben und leben lassen, meine Lieben!
  • Mehr frisch kochen – More or less. Auf jeden Fall habe ich mehr und mehr vegane oder vegetarische (obviously?) Speisen ausprobiert und das finde ich super.
  • (Mindestens) Ein Tattoo stechen lassen – Eines habe ich schon mal machen lassen, ob es ein Zweites geben wird ist mir selbst noch ein Mysterium. Lust drauf hätte ich ja irgendwie schon. :b
  • Wieder mit dem Laufen anfangen – Fail! Nein, ich bin kaum gelaufen dieses Jahr.Ein bisschen vielleicht, aber nicht so wie in meiner Vorstellung. Mal sehen was die restlichen 6 Monate bringen.
  • Einen Yoga-Kurs machen – Gleich in der ersten Jännerwoche konnte ich das abhaken, das hat sich echt gut angefühlt. Könnte ich ruhig noch einmal machen, ich habe Yoga in letzter Zeit ohnehin viel zu sehr vernachlässigt.
  • Europa für eine Weile verlassen – Jackpot! Ich hätte es selbst nie zu wagen getraut aber ich habe es schließlich diesen April geschafft meinen Traum zu verwirklichen und einen anderen Kontinent zu besuchen. Ganz große Asien-Liebe. Wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein.
  • Ganz viel schreiben – Blogposts, Geschichten, und, und, und –
    Ich habe viel Privates geschrieben und bin noch immer ganz verliebt darin. Also werde ich so schnell auch nicht damit aufhören.
  • Ein Tagebuch führen – Wie oft habe ich mir das mittlerweile schon vorgenommen? Okay, meistens kam dieser Fall vor als ich noch viel jünger war, aber damals hab ich’s nie durchgezogen. Es wurde immer viel zu schnell langweilig. Heute hat sich das Blatt gewendet und ich schreibe ohne Witz fast täglich. Manchmal mehr, manchmal weniger. Einfach um meine Gedanken zu sortieren, mit meinen Gefühlen klar zu kommen und um irgendwann einmal zu sehen, was ich in dieser Zeit meines Lebens so gemacht, gedacht, gefühlt habe. Schon jetzt lese ich gern Einträge von vor ein paar Monaten und muss jedes Mal dabei lächeln.
  • Alleine verreisen – Jaja, das fällt mir mittlerweile ja schon sehr leicht. Früher bezeichnete ich das alleine reisen als einen Schritt heraus aus der Komfortzone, aber spätestens in Frankreich bemerkte ich, dass es für mich viel eher ein sehr vertrautes Gefühl wurde, das ich sehr gerne habe. Ich zähl schon die Tage zu meinen nächsten Solo-Trip, 11 sind’s noch!
  • Alte Dinge ausmisten und loswerden – Wie vielleicht einige Wissen hatte ich die besten Absichten. Am Bloggerflohmarkt im Jänner hatte ich eine Menge Zeugs, von Kleidung, über Schmuck bis hin zu Büchern, herausgekramt und mein Bestes gegeben das Alles an den Mann zu bringen. Geklappt hat leider nur ein minimaler Teil davon, was auch schon nicht schlecht ist, aber ich möchte gern den Rest auch noch loswerden.
  • Weniger kaufen – Ein anderer Vorsatz der mich näher an mein Ziel eines minimalistischen Lebensstil bringen soll. Und ich kann stolz verkünden, dass es gar nicht mal so schlecht geklappt hat. Habe kaum was an Kleidung geshoppt, nur Dinge bei denen ich mir 100% sicher war dass ich sie will. Außerdem auch immer mehr Second-Hand. Baby-Steps, aber ich bin sehr optimistisch.
  • Content liefern, heißt mich wirklich mit dem Blog beschäftigen und viel Zeit in das zu investieren, weil ich es liebe – Najaaa, um ehrlich zu sein bin ich momentan mega selbstkritisch was das Bloggen angeht. Eine Zeit lang war ich mir gar nicht sicher und irgendwie zu faul und zu uninspiriert neue Posts zu verfassen. Aber ich habe eingesehen, dass bei mir Quality über Quantity steht (soll ja auch so sein), deshalb wird von mir in Zukunft vielleicht etwas weniger kommen, das ich mir dafür aber länger durch den Kopf gehen lassen habe. All das aber auch ganz ohne Druck, denn schließlich ist Social Media nicht das echte Leben und ich wähle das echte Leben immer zuerst, in jeder Hinsicht. Zu dem Thema plane ich übrigens auch in näherer Zukunft mal einen Post zu schreiben, also stay tuned. 🙂
  • Auf Festivals und Konzerte gehen (zumindest eines!) – not yet, aber die Karten fürs Frequency sind schon gekauft! Dort darf ich mir dann die tollsten Acts wie Left Boy, Sum 41, Gorillaz, Trailerpark, Käpten Peng, Imagine Dragons, Seafret, und und und anschauen. Dieses Jahr sind wirklich ganz viele dabei, dich ich gerne sehen würde.
  • Ausziehen – Ich bin am Ball! Klicke mich fast täglich durch Facebookseiten oder WG-Gesucht.de. Mittlerweile habe ich sogar schon etwas im Auge, ein Update dazu kommt sicher bald!
  • Eventuell mit dem Studium beginnen – Logischerweise noch nicht erledigt, weil ja erst Juli ist. Die Bewerbungen sind allerdings raus und ich warte nur noch auf den Aufnahmetest.

Nachdem ich diese Worte getippt habe bin ich gespannt wie ein Regenschirm (haha, Scherzkeks) auf das, was das restliche halbe Jahr so bringt. Ich halte euch natürlich wie immer am Laufenden. Und natürlich wünsche ich auch all euch Menschen da draußen, die das gerade lesen ganz viel Erfolg bei der Verfolgung eurer Ziele und Träume und für’s Erste mal einen wunderschönen 1. Juli. 🙂

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