18 Pläne für 2018

Inspiriert von der lieben Luise schreibe ich heute auch 18 Pläne nieder, die ich mir dieses Jahr vornehme. Ich liebe es ja unglaublich Pläne und Ziele nieder zu schreiben, weil ich einfach ein Mensch bin der erstens sehr gerne organisiert an Dinge heran geht und zweitens dazu ein bisschen Visualisierung gut gebrauchen kann. Wenn es erstmal auf Papier steht, fühlt es sich für mich schon viel näher und realer an. Ein paar dieser Pläne sind sehr konkret, während andere eher allgemein sind, aber alle sind auf irgendeine Weise sehr wichtig für mich.

  1. mehr Zeit draußen verbringen
  2. weniger Zeit am Handy verplempern
  3. ganz viele Bücher lesen
  4. noch weniger Fleisch essen, als ich es sowieso schon getan habe
  5. mehr frisch kochen
  6. (mindestens) ein Tattoo stechen lassen
  7. wieder mit dem Laufen anfangen
  8. einen Yoga-Kurs machen
  9. Europa für eine Weile verlassen
  10. ganz viel schreiben – Blogposts, Geschichten, und, und, und
  11. ein Tagebuch führen
  12. alleine verreisen
  13. alte Dinge ausmisten und loswerden
  14. weniger kaufen
  15. Content liefern – heißt, mich wirklich mit dem Blog beschäftigen und viel Zeit in das zu investieren, weil ich es liebe
  16. auf Festivals und Konzerte gehen (zumindest eines!)
  17. ausziehen
  18. eventuell mit dem Studium beginnen (was genau erfahrt ihr sobald ich das selbst mal weiß)

Eigentlich gäb es noch viele Dinge, die ich gerne ausprobieren und machen würde, aber ich denke es ist auch nicht gesund, übertrieben zu planen. Ich möchte mich an diesen Punkten orientieren, weil das Dinge sind die mich glücklich machen, aber ich möchte mir trotzdem alle Möglichkeiten offen halten und das tun, worauf ich im gegebenen Moment gerade Lust habe. Einfach spontan und weltoffen sein, Neues ausprobieren und das Leben lieben. 🙂

Was sind eure Ziele für dieses Jahr?

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2017 review

Wenn ich so an das vergangene Jahr zurückdenke, schießen eine Millionen Gedanken in meinen Kopf. Ich glaube ich hatte noch nie zuvor ein so chaotisches Jahr mit so vielen Up’s and Down’s wie im Jahr 2017. In diesem Beitrag möchte ich euch einige meiner Lieblingsmomente dieses Jahres vorstellen. Vielleicht habt ihr schon den  etwas detaillierteren Beitrag, der letztens online ging, gelesen. Wenn ja, dann hört ihr jetzt vielleicht ein paar Dinge ein zweites Mal, wenn nein, dann findet ihr ihn hier.

Prom

Eine der zauberhaftesten Nächte meines Lebens, bis jetzt, war mein Maturaball im ersten Monat dieses Jahres. Unter dem Motto „Goldrausch“ feierte ich mit meiner Familie,  meinen besten Freunden, meinen Schulkollegen und meinen Lehrern in einem wunderschön dekorierten Saal. Es wurde viel gelacht, getanzt und natürlich auch getrunken, bis ich um zehn Uhr morgens dann endlich erschöpft in mein Bett fiel. Danke an alle, die diese bedeutsame Nacht mit mir gefeiert haben.

„What a wonderful thought is it, that some of the best days of our life haven’t even happened yet?“ – Anne Frank

 

Matura

Sobald diese zauberhafte Nacht vorüber war hieß es lernen, lernen, lernen. Zuerst die Diplomarbeit schreiben und präsentieren und dann die schriftliche Matura im Mai und die Mündliche im Juni. Aber all das war’s wert, denn ich hab’s geschafft, noch dazu mit gutem Erfolg. Und das haben wir natürlich gefeiert. Meine Maturafeier und der anschließende Streich waren, wie die Ballnacht, wieder einmal sehr lustig und unvergesslich.

Just married

Mittendrin im Schulstress durfte ich mir einen Tag Auszeit gönnen und all meine Aufmerksamkeit etwas viel Erfreulicherem schenken. Meine Mama hat im April zum ersten Mal geheiratet. Ganz klein im Kreis der Familie. Was für ein magischer Tag.

Summersplash

Die Hälfte des Jahres 2017 war rum und ich war frei. Keine Schule, kein Stress, keine Probleme. Ein letzter Ausflug mit meinen Klassenkollegen nach Palermo. Wohl eine der lustigsten Reisen, die ich bis jetzt erleben durfte. Eine Woche Sommer, Sonne, Meer, Pool, kühle Drinks und verkaterte Frühstücksgespräche. Zumindest für diejenigen, die’s zum Frühstück geschafft haben, haha. Und nicht zu vergessen, mein absolutes Highlight: Bungee-jumping! Dieser Nervenkitzel, dort ganz oben zu stehen und ins reine Nichts zu hüpfen, war aufwühlend aber trotzdem irgendwie ganz toll. Und das Gefühl während dem Flug war pure Freiheit, unbeschreiblich und unvergesslich. Würd’s sofort wieder machen. Über die ganze Woche könnte ich jetzt Unmengen an sicherlich amüsanten Bildern hochladen, aber wie ihr euch vielleicht denken könnt sind diese nicht Internet-worthy.

 

 

Frequency Festival St. Pölten

Mein erstes Festival – endlich! Am Frequency durfte ich so coole Acts sehen, die ich schon immer live erleben wollte. Zum Beispiel Mumford and Sons, oh my, die waren mega sag ich euch. Aber auch the Offspring, Jennifer Rostock, Kraftklub, 257ers, Raf Camora & Bonec MC, George Ezra, Rise Against und so weiter. Richtig überrascht hat mich Bilderbuch, weil die live einfach besser als erwartet waren. Und ich habe gemerkt was für ein Festivalgirl ich nicht bin. Ich liebe das Campen, die Konzerte, die Streetfood-Trucks, einfach alles!

Neuanfang und einfach mal abhauen

Was macht eine Frau, wenn sie einen neuen Lebensabschnitt beginnt? Richtig – Schnipp Schnapp Haare ab. Ich hatte meine langen Haare, die bis zur Hüfte reichten, satt und wollte Veränderung. Deshalb beschloss ich sie kurz zu schneiden und meinen Zopf an einen Verein zu spenden, die Echthaarperücken anfertigen, für Kinder, die ihre Haare aufgrund einer Krankheit verloren haben. Und da Echthaarperücken sündhaft teuer und nicht für jeden leistbar sind fertigt der Verein „die Haarspender“ diese nur aus Haar- und Geldspenden an und verschenkt sie, anstatt sie zu verkaufen. Danach ging’s nach Spanien für vier Monate Work & Travel. Zum ersten Mal in meinem Leben ganz auf mich allein gestellt, in einem fremden Land, in dem ich keine Menschenseele kenne und deren Sprache ich nicht besonders gut beherrsche.

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 Blog

Da ich durch meine Reise meine Komfort-Zone sowieso schon meilenweit verlassen habe, nahm ich auch noch den Mut zusammen, um mir meinen schon lang gehegten Traum zu erfüllen. Am ersten Oktober erstellte ich endlich diesen Blog – Aboutalifelover. Wie der der Name schon sagt, geht es hier um jemanden der sein Leben liebt – mich. Und ich erzähle euch all die Dinge, die ich erlebe, die Menschen, die ich feiere, die Leckereien, die ich koche und esse und die Orte die ich besuche.

Heimkommen

Was natürlich auch ein Teil jeder Reise ist – das Heimkommen. Aber nach vier Monaten, kann sich einiges verändern. Meine Gedanken und Gefühle zu diesem Thema findet ihr hier.

Das war’s auch schon, mein kleiner aber feiner Rückblick auf’s Jahr 2017. Möge 2018 genau so aufregend sein. Ich wünsche euch einen wunderschönen Start ins neue Jahr und macht das Beste daraus!  🙂

New Year’s Resolutions

„New Year, New Me“ – Oh wie oft ich mir das schon vorgenommen habe. Viel zu oft war ich unzufrieden mitten im Jahr und hab zu mir selbst gesagt „nächstes Jahr wird alles besser“. Und dann Stand Silvester vor der Tür und ich hab bis dorthin nie etwas geändert, weil ich fest entschlossen war, all die Dinge ab dem ersten Tag im neuen Jahr ganz anders zu machen. Wenn ich so zurückdenke ist diese Verhaltensweise total unlogisch und trotzdem geht’s fast allen Menschen so. Zugegeben, im Jahr 2017 hat das ganze Theater eigentlich sogar mehr oder weniger geklappt. Ich hab meinen Autoführerschein gemacht, meine Schule abgeschlossen und die Matura geschafft, bin gereist und hab endlich meinen Traum eines eigenen Blogs verwirklicht. Eigentlich gar nicht so schlecht, oder? Trotzdem gab’s 2017 viele Momente in denen ich unglücklich war. Unzufrieden mit mir selbst, mit meinem Umfeld und mit all dem, was ich Alltag nannte.

In den letzen Monaten hat sich aber mein ganzes Denken ziemlich verändert. Ich habe aufgehört so sehr in der Zukunft (oder in der Vergangenheit) zu leben. Wenn mich jetzt etwas stört, dann warte ich nicht bis Montag, nicht bis zum Ersten des neuen Monats, und schon gar nicht auf den Beginn des neuen Jahres, sondern ändere es gleich. Jeden Tag haben wir die Chance unser ganzes Leben zu verändern und alles was wir dafür tun müssen ist aktiv handeln. Nicht darauf warten, dass es besser wird. Denn ich kann euch versichern, dass nichts einfach so von selbst besser wird, ohne, dass ihr dafür einen Finger rühren müsst. Also, TUN!

Nichts desto trotz ist heute Silvester und natürlich habe ich immer noch Ziele und Träume für’s Jahr 2018, auch wenn diese glücklicherweise ganz anders aussehen, als die vorherigen Jahre. Ich habe absolut keinen Plan wohin mich das Universum dieses Jahr hinführt, aber ich weiß, dass es da ein paar Dinge gibt, die mich glücklich machen würden. Diese möchte ich hier mit euch teilen.

Fangen wir mal mit meinem neusten Baby an, dem Blog. Früher wäre mein Ziel vielleicht gewesen, eine bestimmte Anzahl von Followern in einen bestimmten Zeitraum zu bekommen, oder ähnliches. Heute wünsche ich mir nur, meinen Traum weiter zu führen und nicht aufzugeben. Die Freude am Schreiben und meine Gedanken mit euch zu teilen nicht zu verlieren und mit jedem Beitrag ein bisschen besser zu werden.

Mein nächster Punkt hat mit meiner persönlichen Entwicklung zu tun. Ich möchte neue Erfahrungen sammeln und neue Dinge lernen. Dazu gehören viele Dinge: Bücher lesen, Menschen kennen lernen, Rezepte ausprobieren, spontaner und entspannter an Dinge herangehen, dankbar sein, für all das was ich habe, ein bisschen mehr von der Welt sehen, neue Dinge ausprobieren und und und. Einfach mehr in’s Leben verliebt sein. Und ich denke, dass sich diese Pläne perfekt umsetzen lassen, mit meinem Vorhaben so viel wie möglich zu reisen. 

Einen klitzekleinen Vorsatz gibt’s da noch, den ich früher immer falsch formuliert habe. Ihr könnt es euch bestimmt schon denken was jetzt kommt. Früher wollte ich immer abnehmen. Das war immer einer der wichtigsten Dinge auf meiner Liste für’s nächste Jahr. Ein bisschen geschafft hab ich’s dann mal kurz, was aber nicht lange angehalten hat. Aber wie gesagt, mein Denken hat sich verändert und heute möchte ich das ganz anders formulieren. Ich arbeite nicht darauf hin eine bestimmte Zahl auf der Waage zu erreichen, weil diese Zahl für mich sowieso keine Bedeutung mehr hat, sondern einfach gesund zu sein. Meinen Körper gut zu behandeln mit gutem Essen und dem für mich richtigen Maß an Bewegung. Ich nehme mir nicht vor auf Fastfood, Zucker oder Sonstiges zu verzichten, sondern einfach eine ausgewogene Ernährung zu haben. Die richtige Balance zwischen gesund und meinem vielgeliebten Comfortfood. Und ich nehme mir nicht vor eine bestimmte Anzahl von Tagen in der Woche zum Sport zu gehen, sondern einfach mehr Bewegung in meinen Alltag einzubauen und Sport zu machen, wenn es mir Spaß macht, weil ich überzeugt davon bin, dass es mir mehr Energie gibt, als faul herum zu liegen.

Und das war’s. Drei absolut machbare Dinge mit dem selben Ziel: glücklich zu sein. Jetzt würde ich wirklich gerne wissen wie eure Meinung zu Neujahrsvorsätzen ist und ob ihr euch für 2018 welche vorgenommen habt. Und natürlich wünsch ich euch allen einen wunderschönen Silvesterabend mit euren Lieblingsmenschen, Feuerwerk, Sekt und Küssen. Enjoy it!

 

 

 

 

 

 

A december to remember

Oh Dezember, es fällt mir schwer diese Hassliebe zu dir auszudrücken. Ich bin, wie ich euch in meinem Faktenbeitrag schon erzählt habe, ein absolutes Sommer-Sonne-Meerluft-Kind, oder meinetwegen auch Berg- und Gipfelluft, aber Hauptsache Sommer! Also bin ich nicht der größte Fan von November oder Jänner zum Beispiel, aber Dezember ist bei mir ganz anders. Die Vorweihnachtszeit löst in mir immer etwas aus und bringt das Kind in mir zum Vorschein. Und weil’s ein echt schöner, aufregender Dezember war, möchte ich euch hier und jetzt meine liebsten Momente, Menschen, Dinge, alles mögliche, meine Lieblinge auf allen Ebenen, vorstellen. Hab das Konzept bei der supersüßen Angie von Hellopippa gesehen und find’s super! Sie macht das jede Woche, stellt euch das mal vor, und natürlich klau ich ihr nicht ihr ausgetüfteltes Konzept. Ich finde schon mein eigenes. Aber für den Dezember möchte ich’s einmal machen. Also, los geht’s.

Lieblingslied

Wahrscheinlich erwartet ihr jetzt ein Weihnachtslied, aber diesmal kommt’s anders. Riptide war mein Ohrwurm gefühlt den ganzen Dezember lang.

„I love you

when you’re singing that song

and I got a lump in my throat

cause you’re gonna sing the words wrong.“

Lieblingsgeschenk

Das Christkind war dieses Jahr ganz brav, eigentlich wie immer. Ich hatte nicht wirklich große Wünsche, ich wollte nur reisen. Also habe ich ein wenig Geld beigesteuert bekommen. Die Möglichkeit vieles Neues zu sehen ist wohl eins der schönsten Geschenke. Aber abgesehen davon fand ich es auch supersüß, dass meine Mama und mein Stiefpapa sich Gedanken gemacht haben und mir genau das geschenkt haben, was ich brauchen kann, oder was mir gefällt, ohne etwas zu sagen. Schönes Geschirr, weil ich vermutlich bald ausziehen werde und ich das so liebe, unter anderem auch ein Sushiset. Und ein Kindle, weil ich mich zur richtigen Leseratte entwickelt habe. Und auch Bücher über Yoga, inklusive Matte. Und Räucherstäbchen. Unglaublich wie gut sie mich wirklich kennen. Man könnte sagen ich bin mit all den Geschenken mehr als zufrieden. Und glücklicherweise geht es meinen Liebsten auch so, die sich alle sehr über meine selbstgemachten Geschenke gefreut haben.

Lieblingsessen

Ganz schwer zu beantworten, weil es im Dezember immer die allerbesten Köstlichkeiten gibt. Eine Speise die mich echt umgehauen hat war als ich noch in Spanien war. Mateo hat Kartoffelpüree mit Blaukraut (oder Rotkohl ist denke ich korrektes Deutsch haha), Apfelmus und Zimtbirnen gemacht. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie weihnachtlich das geschmeckt hat. Außerdem darf ich natürlich mein viel geliebtes Raclette, die traditionellen Bratwürstel zu Weihnachten und die tonnenweise Kekse nicht außen vor lassen.

Lieblingsmoment

Davon gibt es auch mehrere. Einer war, als mein erster Dezember ziemlich beschissen anfing, ich dann aus den Bus stieg und einen sehr freundlichen spanischen Weihnachtsmann begegnete. Meine Stimmung war gerettet und den restlichen Tag verbrachte ich mit einem wundervollen Menschen. Generell die letzte Woche, die ich in Barcelona verbrachte, mit den besten Freunden, die sich ein Mensch wünschen kann, war ein absolutes Highlight. Hab’s mir noch einmal so richtig gut gehen lassen und die letzten Tage einfach unheimlich genossen.  Inklusive Karaokenight, spotanem Bungeejump und ein bisschen im Meer herumschwimmen am 20. Dezember. Ein weiterer Lieblingsmoment war natürlich, als ich nach vier Monaten endlich zum ersten Mal wieder in mein Zuhause eintrat. Und all die Tage rund um Weihnachten waren ohnehin wie jedes Jahr auch diesmal wieder einige der Schönsten. Also wie man sehen kann, Dezember ist ein Monat, der kann’s einfach!

Lieblingsgedanke

„It’s not what’s under the christmas tree that’s important. It’s who’s around it.“

Lieblingsoutfit

Mein Weihnachtsoutfit, das gleichermaßen schön festlich und so gemütlich war. Eine elegante Jogginghose, die genug Platz lässt für die Unmengen an leckerem Essen, die in meinem Bauch gelandet sind. Und meine Lieblingsbluse mit einem roten Jäckchen. Dazu goldenen Schmuck, weil ich finde, dass rot-gold eine wunderschöne Kombination besonders für die Weihnachtsfesttage ist.

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Ich hoffe ihr hattet genauso einen schönen letzten Monat des Jahres und startet voller Energie und Lebensfreude ins neue Jahr. Ich bin schon sehr gespannt was 2018 so bringen mag. Habt ihr schon Pläne? 🙂

Heimkommen

Heimkommen ist für mich ein ganz bestimmtes Gefühl, dass ich früher immer geliebt habe. Auch wenn der Urlaub noch so schön war, hat man sich gefreut wieder in sein eigenes Zuhause einzukehren, wo sich alles vertraut anfühlt. Aber dieses Mal hatte ich ein kleines bisschen Angst davor. Vier Monate alleine reisen macht ja schon ein bisschen was mit einem. Dass ich mich verändert habe, ist wohl kaum zu bestreiten. Möchte ich auch auf keinen Fall bestreiten, denn ich finde meine Veränderung schön. Ich denke meine Gedanken, meine Art zu Handeln und meine generelle Einstellung dem Leben gegenüber haben sich zum Positiven gewandt. Ich habe so unglaublich viel lernen dürfen, aus all den Erfahrungen die ich gemacht habe.

Das Ding ist nur, dass zuhause alles gleich geblieben ist, wie zu dem Zeitpunkt, zu dem du weggegangen bist. Ist irgendwie auch logisch, denn die Menschen, die einem ansonsten immer umgeben, leben ihr Leben ganz normal weiter. Der übliche Alltag, die ganz normale Routine, während du selbst Dinge zum ersten Mal tust und dich in Situationen wiederfindest, von denen du nie gedacht hättest, dass du sie einmal erleben würdest. Also kommst du zurück in eine so vertraute Umgebung und fühlst dich trotzdem komischerweise falsch. Als wenn du dort gar nicht mehr hineinpassen würdest.

Und jetzt sitze ich seit langer Zeit endlich wieder einmal in dem Zimmer, das ich seit über zehn Jahren mein Eigenes nenne, und kann meine Gefühle nicht in Worte fassen. Ein Mischung aus „Schön, endlich angekommen zu sein, wo ich mich 100% wohl fühle“ und „Bin das denn überhaupt noch ich?“.  Ich weiß nicht ob ihr meine Gedankengänge nachvollziehen könnt, ich kann mir ja kaum selbst folgen, aber ich denke, jeder der schon einmal lange Zeit von zuhause weg war, weiß wovon ich rede.

Wie es jetzt genau weiter geht ist mir selbst noch ein Rätsel, aber ich halte euch bestimmt auf dem Laufenden. Auf jeden Fall ist mir ganz wichtig alle meine Lieben erstmal wieder zu sehen. Ein paar alte Schulfreunde, die Mädels und meine Familie. Das mach ich jetzt zu Priorität Nummer eins. Und dann gilt es zu entscheiden, ob ich mir den Ernst des Lebens zum jetzigen Zeitpunkt schon antun will, oder ob ich lieber noch ein bisschen warte und ein bisschen mehr von der Welt entdecke. Wir werden sehen. Aber eines weiß ich ganz sicher: Man kann mit so viel weniger Zeugs leben, als man dachte und ich werde erstmal mein ganzes Zimmer auf den Kopf stellen und ausmisten. Das ist auch eine sehr wichtige Mission, bevor ich eventuell wieder abhaue, aber erstmal Freunde und Familie, wie gesagt Priorität Nummer eins.

Bevor ich mich für diesen Tag völlig ausklinke, möchte ich mich an dieser Stelle noch bedanken. Vor Allem bei meinen Eltern, die es mir ermöglicht haben diese wundervolle Reise überhaupt erst anzutreten und mir sowieso immer bei allen meinen Träumen zur Seite stehen. Aber auch bei all denen, die ich in meiner Zeit in Spanien kennen lernen durfte. Manche von ihnen haben mich wirklich beeinflusst, positiv natürlich, und ich werde sie nie vergessen. Auf noch mehr solche Bekanntschaften, denn das Fernweh lässt sicher nicht lange auf sich warten.

 

Wofür brennt dein inneres Feuer?

„Be fearless in the pursuit of what sets your soul on fire.“

Diesen Spruch habe ich schon immer gemocht. Ich fand einfach den Ausdruck schön, dass etwas deine Seele in Brand steckt. Auf die gute Art natürlich. Dass man eine Sache in seinem Leben hat, für die man so eine Leidenschaft hegt, dass sie ein ganz besonderes Gefühl in unseren Inneren auslöst. Etwas, das uns aufwirbelt und nicht schlafen lässt. Etwas, dass sich eben anfühlt wie ein Feuer. Aber was ist dieses Etwas, diese so aufregende Sache? Wofür brennt denn eigentlich mein inneres Feuer?

Sehr lange Zeit habe ich es nicht gewusst und mich ständig beklagt, dass jeder irgendwelche interessanten Hobbies hat, nur ich nicht. Und ich hab nie verstanden warum. Warum genau ich? Ich wollte auch eine Leidenschaft haben. Was mir zu diesen Zeitpunkt noch nicht klar war ist, dass ich eine Leidenschaft habe. Jeder Mensch hat eine. Man muss sie nur herausfinden. Aber die meisten Menschen hoffen einfach nur darauf, dass sie einem plötzlich in den Schoß fällt, ohne etwas zu machen. Und man probiert keine neuen Dinge aus, weil man denkt sie sowieso nicht zu mögen oder weil man zu faul ist seine Komfortzone zu verlassen oder weil man Angst hat, was andere davon denken könnten.

Doch als ich all die Angst und Faulheit aufgegeben habe und mich an Dinge herangetraut habe, war es auf einmal so klar. Ich habe sehr viel über mich selbst herausgefunden, und darüber, was mich bewegt und was ich gerne mache. Für viele Menschen ist eine Leidenschaft eine einzelne besondere Tätigkeit, zum Beipiel ein Instrument zu spielen, in der sie dann dementsprechend gut sind. Und das ist auch nicht falsch. Aber es ist auch nicht falsch, wenn man viele kleine Tätigkeiten hat, die sein Feuer entfachen. Wie ich. Ich brauche einfach Abwechslung, in allen Lebensbereichen. Sogar bei den banalsten Dingen. Ich hasse es zwei mal hintereinander das gleiche zu Essen. Oder jeden Tag die selben Dinge erledigen zu müssen. Also ihr seht bestimmt was ich meine, ich brauche Abwechslung. Deshalb ist mir auch aufgefallen, dass es mehr als eine Sache gibt, die in mir ein Gefühl der Aufregung und des Glücks auslösen. Es kommt eben ganz auf meine Stimmung an.

Manchmal bin ich motiviert Sport zu machen und das löst dann so schlimme Glücksgefühle in mir aus, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. An anderen Tagen möchte ich nur vor dem Computer sitzen und schreiben. Meine Gedanken und Gefühle in Worten auszudrücken zu versuchen. Oder lesen. Vor allem gute Bücher oder andere Blogs. Außerdem habe ich herausgefunden, dass ich ab und zu ganz gern kreativ bin und male. Ich weiß nicht ob das temporär ist oder ob das noch zu etwas Großen führt, aber es ist mir auch egal. Wichtig ist nur, dass es mich jetzt zu diesem Zeitpunkt glücklich macht. Ach ja, und nicht zu vergessen, das wohl wichtigste momentan, dass in mir so eine enorme Freude auslöst, das Reisen. Die schönsten Orte sehen, neue Leute kennen lernen und mit ihnen über Gott und die Welt reden. Und nebenbei ein paar neue Rezepte lernen, denn Essen zähle ich natürlich schon immer zu meinen Leidenschaften. Das weiß wohl jeder, der mich kennt. Aber all die anderen Dinge, wie hab ich das alles herausgefunden? Indem ich dies und das ausprobiert habe. In dem ich es einfach GEMACHT habe. Hätte ich mich nie an den Blog herangetraut, hätte ich nie gewusst, dass mir das Schreiben soviel Spaß macht. Und ich bin mir sicher, das ist noch nicht alles. Es gibt bestimmt noch Dinge, die ich liebe, es aber noch nicht weiß. Deshalb werde ich immer wieder Neues ausprobieren, um zu sehen, ob das was für mich ist.

Und was setzt eure Seele in Brand?

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24 + 6 good moments in 2017

Obwohl ich schon eine 2017 Review vorbereitet habe, die zu Silvester online gehen wird, möchte ich auch diesen Beitrag schreiben, in dem ich 30 schöne Momente im Jahr 2017 mit euch teile. Gesehen bei Diana von doandlive und bei der lieben Lisa von inspiredbylisa. Der Unterschied zu der normalen Review wird sein, dass es hier um die kleinen Momente geht, die einem zuerst vielleicht nicht so besonders vorkommen mögen, die ich aber mit jeder Faser meines Körpers genossen habe. Und der Unterschied von diesem Beitrag zu meinen beiden Inspirationen ist, dass ich es nicht geschafft habe, dieses tolle Jahr und all diese Momente in 24 Punkte zu packen. Deshalb gibt’s bei mir eben sechs Extra.

21.Jänner: Logischerweise eine ganz besondere und unvergessliche Nacht mit all meinen Liebsten. Familie und Freunde versammelten sich und sahen mir zu, als ich wie eine Prinzessin durch die Nacht tanzte. Es wurde noch ziemlich spät, soviel kann ich sagen, aber mehr dazu, gibt’s im nächsten Blogpost!

27.Jänner: Spontaner Spieleabend bei einer meiner liebsten Freundinnen. Wir spielten Activity und nach dem ein oder anderen (selbstgemachten!) Glühwein kam uns auch noch die hervorragende Idee Singstar zu starten. Trotz meiner Niederlagen (ja, Mehrzahl) liebte ich es. Nächsten Morgen gab’s ein leckeres Frühstück in der Sonne.

11.Februar: Ich schnappte mir zwei Freundinnen und zu Dritt ging’s dann nach Wien. Wir verbrachten einen tollen Tag dort, gingen in hippe Cafès und Restaurants, wie zum Beispiel das Ulrich, und am Abend ging’s auf Jennifer Rostock Konzert. Sie hat uns ganz schön lange warten lassen, aber darüber konnten wir hinwegsehen. Oh, wie ich diese Frau liebe! Dass ich jeden Songtext laut mitsingen konnte, muss ich glaube ich nicht erwähnen.

23.Februar: Weil zwei von uns schon ein Zugticket für Wien hatten, beschlossen wir nochmal hinzufahren. Leider hatten die anderen Beiden noch keines und so kam’s, dass es uns leider nicht möglich war nach Wien zu fahren. Also blieben wir in Linz, schlugen uns beim Frühstücksbuffet im Josef die Bäuche voll und bekamen auch noch ein Verdauungsschnapserl und den geilsten Schokoladenkuchen mit weichem Kern und Zitronensorbet auf’s Haus dazu. Dann machten wir noch Fotos über den Dächern von Linz und genossen die warmen Sonnenstrahlen.

28.Februar: Faschingsdienstag verbrachte ich, wie jedes Jahr, wieder in St.Georgen/Gusen. Verkleidet als Chantal von Fack ju Göthe und mit meiner besten Freundin im Schlepptau zog ich von einer Bar zur anderen, zum Bierzelt und wieder zurück. Dort trifft man immer jede Menge Leute, die man kennt und es war so ein lustiger Abend.

03.März: Mein 18. Geburtstag! Meine liebste Kerstin brachte mir Schokocupcakes mit Himbeerfrosting in die Schule. (Letztes Jahr waren es Brownies mit Frischkäsecreme und Heidelbeeren, sie ist ein Engel, nicht wahr?) Auf dem Heimweg von der Bushaltestelle begleitete mich ein Schmusekater bis in mein Haus hinein und wir kuschelten eine Weile. Meine Mama kochte mein Lieblingsessen und es gab tolle Geschenke! Nächsten Tag feierte ich dann mit meinen Freunden. Mein Highlight meiner Geburtstagsparty war die Pinata die ich mir so sehnlich wünschte, vollgepackt mit Süßigkeiten.

25.März: Brunch mit den Mädels. Das machen wir regelmäßig und es ist immer wieder schön. Jeder nimmt ein bisschen etwas mit und wir tauschen uns gegenseitig aus, über all das was gerade so los ist.

29.März: An diesem Tag präsentierte ich meine VWA, an der ich so lange Zeit gearbeitet habe. Ich war unglaublich nervös, malte mir schon die schlimmsten Dinge aus, die nur passieren könnten und dann stand ich dort, vor den Augen der Kommission und zog’s einfach durch. Mit einer guten Note verließ ich an diesem Tag die Schule und war unglaublich stolz auf mich. Gemeinsam mit den anderen, die schon an diesem Tag fertig waren, saß ich dann auf einer Wiese mit Pappbechern gefüllt mit Sekt und Wein, guter Musik im Ohr und einer enormen Erleichterung.

09.April: Nachdem ich drei Tage auf einer Klausur mit der sozialistischen Jugend in Klaffer verbrachte, trieb es zwei sehr gute Freundinnen und mich noch auf eine Wiese, irgendwo wo noch niemand von uns je war. Wir aßen Eis, holten uns den ersten leichten Sonnenbrand, machten Pläne und hatten eine Menge zu lachen. Die weißen Streifen, wo meine Sonnenbrille saß, hatte ich noch einige Zeit als Andenken im Gesicht.

17.April: An diesem Tag war nicht nur Ostern, ein toller Tag mit gutem Essen im Kreise der Familie, sondern auch die Geburtstagsfeier einer Freundin. Unter dem Motto Bad-Taste feierten wir privat, während der Rest der Welt auf den altbewährten, von mir eher gehassten, Wimmfest zu sein schien. Es war ein unglaublich lustiger Abend und wir sahen dem Motto entsprechend umwerfend aus.

22.April: Hab ich jemals erwähnt, dass die SJ (sozialistische Jugend) die BESTEN Parties schmeißt? An diesem Tag fand eine von den vielen statt, wo wir beisammen saßen, tranken, Spiele spielten, Lieder texteten und sangen und eine Menge tanzten.

29.April: Meine Mama hat im stolzen Alter von achtundvierzig Jahren endlich geheiratet. Und wenn ihr mich fragt, dann glücklicherweise den richtigen Mann! Es war natürlich ein magischer Tag, das haben Hochzeiten so an sich, aber als Tochter der Braut ist das ganze noch ein kleines bisschen spektakulärer.

10.Mai: Jeder der dieses Jahr maturiert hat und ein gutes Gedächtnis hat, was Daten angeht, wird sich jetzt wahrscheinlich an den Kopf fassen und denken: „Was soll an diesem Tag denn bitte gut sein?“ Ja, es war der Tag der verhassten Mathematikmatura. Und natürlich hat’s keinen Spaß gemacht sie zu schreiben, aber sobald sie vorbei war, fühlte ich mich so frei, wie seit langer Zeit nicht mehr. Denn ich hatte ein gutes Gefühl und wusste, dass ich jetzt, wenn auch nur für kurze Zeit, ein bisschen Ruhe und Zeit für mich haben kann.

17.Mai: Ab diesen Tag hatte ich den Autoführerschein endlich in der Tasche. Wieder so ein Moment, in dem man eigentlich heftig nervös ist und danach so richtig stolz, wenn man es geschafft hat. Danach holte ich mir Sushi zum Mitnehmen, breitete mein liebstes Tuch auf den Steg eines Teiches auf und genoss einfach nur das Leben.

18.Mai: Nur einen Tag später war mir komischerweise nicht nach Autofahren sondern nach Kanu fahren. Ich probierte es zum ersten Mal aus und zugegeben, es ist gar nicht so einfach, wie es immer aussieht, aber es war toll!

05.Juni: Sachen gepackt und spontan einen Roadtrip nach Cesky Krumlov angetreten. Darauf folgten drei Tage leckeres essen, von Bar zu Bar spazieren und überall ein Gläschen trinken, bei Regen wie aus Kübeln und mitten in der Nacht baden im Stausee, schlafen im Van, und und und. Erlebnisse wie diese vergisst man nicht so schnell.DSC_0245.jpg

 

18.Juni: Die Ruhe vor dem Sturm. Einen Tag bevor die mündliche Matura begann, war ich super gut gelaunt. Die Lernsachen habe ich schon beiseite gelegt und ich war einfach entspannt. Was unüblich ist für mich, die normalerweise vor Nervosität fast umkippt, aber das habe ich wahrscheinlich abgelegt. Nächsten Tag lief alles wie geschmiert und das Ende kam immer näher.

28.Juni: Und da war es schon. Das ENDE! Die letzte mündliche Matura. Ich muss euch wohl nicht sagen was für ein unglaublich befreiendes Gefühl das war. Endlich hatte ich es in der Tasche. Und am selben Tag war auch noch die Maturafeier mit anschließendem Maturastreich am Morgen. Jeder der so etwas schon einmal miterlebt hat, weiß wie lustig das ist und ich kann es kaum in Worten beschreiben.

01.Juli: Sommer, Sonne, Strand, Baby! Frei von allen Sorgen der Welt setzten wir uns in den Flieger und hoben ab, auf nach Palermo. Summersplash war eine Woche, die ich nie in meinem Leben vergessen werde. Dazu gibt’s auch ein kleines bisschen mehr im nächsten Beitrag. Die Details lasse ich aber auch dort aus, denn wir erlebten Geschichten, die nicht für das Internet gemacht sind.

22.Juli: Ich nahm mir zwei Tage frei von meinem Ferialjob und hatte somit ein verlängertes Wochenende. Dieses nutzte ich um ein paar Freunde in Döbriach, den tollsten Ort der Welt, zu besuchen. Seit ich zwölf bin war ich jedes Jahr Teil dieses Sommercamps und verbinde deshalb mit diesem Ort ein ganz besonderes Gefühl. Außerdem gibt’s dort die besten Menschen!

03.August: Der letzte Arbeitstag im Büro, oh wie froh ich war. Ich mochte meine Kollegen, ich hatte auch nichts dagegen um fünf aufzustehen und auf den Weg nach Linz jeden verdammten Tag im Stau zu stehen, aber acht Stunden lang in einen Computer starren ist einfach nichts für mich. Soviel weiß ich jetzt.

15.August: Ab in den Zug, vollgepackt mit riesen Rucksack, Campingsessel und einen Vorrat an Essen und Getränken. Vielleicht könnt ihr schon erraten wo’s jetzt hingeht. Auf’s Frequency St. Pölten. Drei Tage campen, Spiele spielen, singen, tanzen, feiern, essen, braun werden, und natürlich auf tolle Konzerte gehen.

21.August: An diesem Tag machte ich Ernst und schnitt kurzerhand dreißig Zentimeter meiner Haare ab um sie an eine Organisation für krebskranke Kinder zu spenden. Mein Kopf fühlte sich plötzlich viel leichter an und ich liebte es! Es fühlte sich an wie ein Neuanfang. Und in gewisser Hinsicht war es das auch.

11. September: Ich stieg in’s Flugzeug und begann meine Reise. Ganz allein, vier Monate lang in einem Land, in dem ich niemanden kannte. Wieder ein Moment in dem ich ziemlich stolz auf mich selbst war.

23.September: Eigentlich ein sehr zufälliger Tag, den ich hier rausgepickt habe. Ich habe an ganz vielen Tagen Yoga gemacht, nicht an so vielen wie ich es mir selbst gewünscht hätte, aber trotzdem eine ganze Menge. Und an diesem Tag ging’s echt super gut und außerdem habe ich auch ein paar Fotos gemacht.

 

17.Oktober: Ich rannte meine ersten acht Kilometer. Für viele mag das klingen wir nichts, aber für mich war es und ist es noch immer eine tolle Leistung, da ich mich überhaupt mal überwinden musste, mit dem Laufen anzufangen.

26.Oktober: Eine lange Zugfahrt von Miravet nach Barcelona. Als ich dort ankam, zeigte mir mein neu gewonnener super guter Freund gleich sein Lieblingsrestaurant und seinen Lieblingsplatz. Und natürlich seine Wohnung, wo ich für kurze Zeit unterkam. Ich lernte seine Mitbewohner kennen und liebte sie vom ersten Moment an. Den ganzen Abend verbrachten wir mit reden, über Gott und die Welt, singen, Blödsinn machen und uns ein bisschen besser kennen lernen.

27.Oktober: Relativ spontan ließ ich mir mein erstes Tattoo stechen. Bin noch immer ganz verliebt. Mehr dazu gibt es hier. Danach gingen wir noch feiern, was sonst?

06.November: Nach ungefähr zwei Monaten durfte ich meine Mama, meinen Stiefpapa und meine liebste Cousine wieder in den Arm nehmen und ihnen von all meinen bisherigen Erlebnissen erzählen. Wir verbrachten drei schöne Tage in Barcelona, bevor sie wieder abreisten.

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26.November: Ein Sonntag wie jeder andere, und doch ganz besonders. Auf den Flohmarkt, die besten Pommes der Welt gegessen, den kuschligsten Pulli und die leichtesten Schuhe der Welt gekauft. Die Sonne hat gestrahlt und es war ein richtiger Wohlfühltag!

01.Dezember: Ein weiterer Besuch in Barcelona, ich kann wohl nie genug von dieser Stadt, beziehungsweise den Menschen dort, bekommen. Die Anreise war eher holprig und vollgepackt mit unfreundlichen Busfahrern, aber sobald ich aus den Bus ausstieg sah ich einen Weihnachtsmann und mir wurde bewusst, was für ein Tag heute ist. Schnell knippste ich das obligatorische Selfie mit ihm, er drückte mir Bonbons in die Hand und ich machte mich auf den Weg. Mit einem Freund in ein tolles Restaurant, dann zu einem Aussichtspunkt, dann auf den Weihnachtsmarkt, und dann nachhause. Spoiler: Weihnachtsmärkte in Spanien sind Müll, sorry haha. Wer österreichische Weihnachtsmärkte gewöhnt ist, sollte dort bleiben und die Schönheit wertschätzen.

Zugegeben, der Post wurde etwas länger als geplant, aber es war einfach so schön dieses Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Momente sprudelten einfach aus mir heraus ohne nachzudenken und deshalb wurden es auch etwas mehr. Und ich hätte bestimmt noch vierzig oder fünfzig daraus machen können, wenn ich wollte. Zum Beispiel das Monat, wo ich ganz viel mit meinen Brüdern gemacht habe, oder die Woche, in der die Eltern meiner besten Freundin auf Urlaub waren und ich bei ihr gewohnt habe, oder noch ganz ganz viele weitere Momente in Spanien. Aber gut jetzt, irgendwo musste ich auch mal eine Grenze setzen. Ganz vorbei ist das Jahr ja noch nicht und ich bin sicher es kommen noch ein paar schöne Momente. Zum Beispiel bin ich fest entschlossen noch einmal auf einen richtigen Weihnachtsmarkt in Österreich zu gehen. Und das Weihnachtsfest selbst und Silvester werden bestimmt auch magisch! Was waren eure liebsten Momente dieses Jahr? 🙂

 

 

 

 

Santa Baby – Giftguide #2

Heute darf die zweite Kerze am Adventskranz angezündet und das zehnte Türchen am Adventskalender geöffnet werden. Was heißt das? Weihnachten rückt immer näher. Nur noch zwei Wochen. Zu diesem Anlass gibt’s heute für euch den zweiten Teil von Geschenksideen, die ich sehr süß finde. Den ersten Teil findet ihr hier.

Haltet eure Liebsten warm!

Egal ob Bommelhaube, Kuschelsocken, Strickpullis oder riesen Schals, die man womöglich auch als Decke benutzen könnte. Meiner Ansicht nach sind das wirklich süße Geschenke, aber wenn euch das zu langweilig ist könnt ihr natürlich auch was extravagantes shoppen. Wer freut sich schließlich nicht über einen Ugly-Christmas-Sweater? 😀

Books, Books, Books

Ein Geschenk über das ich mich immer freue. Es gibt so unendlich viele Bücher, dass meine Liste endlos lang ist und ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Weshalb ich mir auch dieses Jahr von meinen Eltern ein Kindle zu Weihnachten wünsche. Obwohl ich Bücher aus Papier ganz altmodisch um einiges mehr liebe, der Geruch, die Art und Weise wie sich die Oberfläche des Papiers zwischen meinen Fingern anfühlt, ist das sehr praktisch auf Reisen zum Beispiel und um einiges preiswerter, wenn man so viel liest wie ich es tue.

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Interior

Tassen, Lampenschirme, Kissenbezüge, Leuchtbuchstaben, Bilderrahmen, und und und. Es gibt so viele Möglichkeiten und verschiedene Preisklassen. Alle Türen stehen euch somit offen. Ich scrolle ja unheimlich gerne durch die Onlineshops von Depot, H&M Home und viele weitere. Und Inspirationen hole ich mir am liebsten von Pinterest, wie könnte es auch anders sein. Das ist für mich die absolute Ideenquelle, egal wonach ich gerade suche.

 

Tattoo-Gutschein

Nicht für jeden geeignet, aber ich garantiere euch, wenn ihr Tattooliebhaber in eurer Familie oder eurem Freundeskreis habt, freuen die sich bestimmt riesig darüber. Zumindest würde ich das, und aus diesem Grund bekommt dieses Jahr auch mein Stiefpapa einen kleinen Zuschuss für sein Tattoo und ich werde ihn als seelische Unterstützung begleiten. Da bekomm ich auch gleich wieder Lust darauf, vielleicht beschenke ich mich ja gleich selbst mit, wer weiß.

Schmuck

Klassiker, oder? Geht finde ich immer und ich freu mich selbst auch immer drüber. Auch hier stehen euch alle Türen offen, denn die Auswahl ist riesig. Ich persönlich finde zarte Armbändchen oder Halskettchen sehr hübsch, aber ihr kennt eure Liebsten am Besten und wisst bestimmt was ihnen gefällt.

Persönliches Mixtape

Ihr habt einen ganz besonderen Menschen zu beschenken und seid einfach nur planlos? Wenn ihr mit diesen Menschen viele Erinnerungen teilt, nehme ich an, es gibt auch einige Lieder, die euch begleitet haben. Egal ob dieser Mensch der feste Partner, die Mama oder die beste Freundin ist, ich glaube über ein so persönliches Geschenk freut sich jeder, weil man sieht, dass dahinter wirklich etwas steckt und man sich Gedanken gemacht hat.

Das war’s mit Gift-Guide Nummer 2. Ich hoffe sehr, dass etwas dabei war, das euch eure Entscheidung ein bisschen erleichtert. Was verschenkt ihr dieses Jahr sonst so? Lasst es mich wissen. 🙂 Und ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen, ruhigen, zweiten Adventsonntag.

Alle Bilder sind von Pinterest und nicht meine Eigenen.

Santa Baby – Gift guide #1

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Heute dürfen wir die erste Kerze am Adventkranz anzünden, das bedeutet, die Weihnachtszeit hat offiziell angefangen. Seid ihr schon fleißig am Ideen sammeln, was ihr dieses Jahr verschenken wollt? Ich weiß, manche heben sich das eher für den Schluss auf, aber ich bin meistens schon Anfang Dezember voll im Geschenkefieber, deshalb gibt’s für euch heute eine kleine Inspiration, was dieses Thema anbelangt. Für mich ist es immer schön etwas zu schenken, das zu der Person passt und deshalb ist es auch schwierig so einen universellen Beitrag zu schreiben, weil jede Person individuell ist. Deshalb schreibe ich einfach, was ich mir denke, worüber ich mich freuen würde und vielleicht ist die ein oder andere Idee für euch dabei.

Kalender, Notizbuch, Tagebuch, usw.

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Junkie bin, was Schreibtischkram betrifft. Ich liebe es, alles was in meinen Kopf vorgeht oldschool auf Papier nieder zu schreiben, um ja nichts Wichtiges zu vergessen. Wenn ihr auch jemanden kennt, der diese Leidenschaft teilt, wäre das vielleicht ein passendes Geschenk. Für mich persönlich haben zum Beispiel odernichtoderdoch und joandjudy dafür wunderschöne Designs und tolle Produkte, also empfehle ich sehr, dort mal vorbei zu schauen. Hab auch letztes Jahr zu Weihnachten einen ihrer Kalender geschenkt bekommen, den ich so liebe. Aber da das Jahr bald rum ist, wird’s wieder Zeit für einen Neuen. Außerdem haben sie auch andere Schreibtischartikel, Deko, Textilien, und vieles mehr.

Selbstgemachtes Müsli

Dafür gibt es so unendlich viele Rezepte und es ist im Grunde ganz einfach. Die Meisten Müslis haben Haferflocken als Basis. Dazu kann man nach Lust und Laune mischen, was der beschenkten Person eben so schmeckt. Trockenfrüchte, bestimmte Nüsse, Kerne, Samen, whatever. Und man kann dem Ganzen auch eine weihnachtliche Note geben, indem man Zimt, Nelken, Honig usw. verwendet. Ich lass mich da gerne von Pinterest ein bisschen inspirieren. Übrigens, ihr dürft mir dort gerne folgen – einfach hier klicken. Das sieht in einer nett gestalteten Mason Jar so schön aus und ist ein perfektes Geschenk für Menschen die Müsli lieben, wie mich zum Beispiel. Wer aber zu faul ist um selbst eins zu machen, hat eine andere tolle Möglichkeit, die ich letztes Jahr genutzt habe. Auf MyMuesli kann man selbst ein Müsli mixen und die haben eine wirklich große Auswahl dafür, ich lieb’s! Schaut doch mal vorbei.

Geschenkboxen

Je nachdem was die Person gerne hat, kann man eine Geschenkbox individuell gestalten oder kaufen. Zum Beipiel gab’s für meine Mama zum Geburtstag mal eine Box von Sonnentor, mit vielen netten Dingen, die ich selbst aussuchen konnte. Tee, ein Badeset, Schokolade, Öle, und und und. Was auch eine gute Anlaufstelle ist, um eine einzigartige Geschenksbox zu erstellen oder fertig zu kaufen, ist Foodist. Dort könnt ich stundelang verbringen und die einzelnen Produkte durchstöbern, weil ich die alle so toll finde. Sucht ihr aber ein Geschenk für jemanden, dessen Herz nicht so leidenschaftlich für Essen schlägt, könnt ihr auch mal bei Lush vorbeischauen. Dort gibt’s verpackungsfreie und ohne Tierversuche hergestellte Badebomben, Duschgele und alles was das Herz begehrt, um eine schöne Auszeit zu nehmen. Für Beautyliebhaber wüsste ich da noch eine zweite Adresse – Glossybox! Wenn man einer Person ein Abo für die Glossybox schenkt, bekommt diese jedes Monat eine Box mit fünf der neuesten Beauty-Produkte und freut sich ganz bestimmt darüber. Wie ihr seht gibt es für Geschenksboxen so eine große Auswahl an Dingen, die man hineinpacken kann. Also sperrt die Ohren auf und achtet bewusst darauf, was eure liebsten am meisten genießen.

Handyhüllen

Etwas das nützlich und gleichzeitig schön ist? Da fallen mir sofort Handyhüllen ein, denn davon kann man ja nie genug haben, oder? Die Designs auf den Bildern sind alle von AnnaLauraLoves, den Shop der Bloggerin Anna Laura Kummer. Hab hier jetzt mal diese als Beispiel genommen weil ich sie einfach unglaublich schön und schlicht finde – einfach genau mein Stil! Aber es gibt ja unendliche Optionen, Shops und Designs. Die Auswahl ist also riesig und ihr wisst bestimmt am Besten, was euren Lieben gefällt.

 

Das war’s für’s Erste, aber es kommt bald ein zweiter Teil mit tollen Geschenksideen, also seid gespannt! Wünsche euch noch einen wunderschönen ersten Advent meine Lieben. 🙂

Alle Bilder sind von Pinterest und nicht meine eigenen.

 

It’s the season to be jolly

Der Countdown läuft. Nur noch ein Monat bis Heilig Abend und somit hat die Vorweihnachtszeit offiziell begonnen (zumindest für mich). Oh, wie ich es liebe! Ich bin durch und durch ein Weihnachtsmensch, kein Zweifel. Für mich ist das der schönste Tag im Jahr, da kann kein Geburtstag oder ähnliches mithalten. Jedes Jahr hatte ich bis jetzt einen Adventskalender, den meine Mama mit 24 süßen Kleinigkeiten befüllt. Hier und da mal ein Nagellack, eine heiße Trinkschokolade, ein Schmuckanhänger, Kekse, Kaugummi, und und und. Die verschiedensten Dinge eben. Doch dieses Jahr muss ich darauf leider verzichten, da ich nicht zuhause sein werde, in dieser Zeit, die ich doch so sehr genieße. Ich fliege nämlich erst am 21. nachhause. Ja, für mich grenzt das wirklich an ein Desaster, haha. Und wollt ihr wissen warum die Weihnachtszeit für mich die schönste Zeit im Jahr ist? Dann hört gut zu jetzt!

  1. Food, Food, Food! Natürlich muss ich das, als leidenschaftlicher Foodie, im ersten Punkt erwähnen. In der Weihnachtszeit liebe ich, im Gegensatz zum restlichen Jahr, richtig dämpfiges Essen, wie zum Beispiel Bratwürstel mit Sauerkraut oder Raclette. Aber was ich noch viel lieber habe, sind die Kekse. Ja, ich bin eine echte Naschkatze und genieße süße Speisen besonders. Es gibt so viele unterschiedliche Keksvariationen, die ich jedes Jahr, gemeinsam mit meiner Familie backe. Wie gesagt, dieses Jahr verpasse ich diese Tradition leider.
  2. Schenken. Am liebsten persönliche Dinge, mit Liebe verpackt. Und die Freude in den Augen meiner Liebsten sehen, wenn sie es auspacken.
  3. Tea, all day, everyday. Meine persönliche Nummer eins wenn’s um Teesorten geht ist Chai. Zumindest im Winter. Und die beste Teemarken meiner Meinung nach sind Cupper, Sonnentor und YogiTea. Wer den Schokotee von YogiTea noch nicht kennt – klare Kaufempfehlung, das ist der BESTE!
  4. Christkindlmärkte! Eins der Dinge, die ich wohl am allermeisten vermissen werde dieses Jahr. Eingepackt in Haube und dicker Jacke, in einer Hand eine Tüte Pommes, geröstete Mandeln, oder welche Leckerei auch immer und in der anderen Glühwein oder Punsch. Durch all die kleinen, süßen Stände bummeln und den Duft genießen.
  5. Was mich zum nächsten Punkt führt, der Duft von Weihnachten. Orangen, Zimt, Nelken, Tannennadeln, ihr kennt das.
  6. Christbaum schmücken. Da ich noch zuhause wohne, mache ich das jedes Jahr mit meiner Mama, mit Weihnachtsliedern im Hintergrund, und glücklicherweise muss ich darauf nicht verzichten, da ich rechtzeitig nachhause komme.
  7. Wie schon oben erwähnt, der Adventkalender. Mit jedem Türchen steigt die Vorfreude.
  8. Weihnachtsfilme, was gibt’s Schöneres, als sich im Bett einzukuscheln, wenn’s draußen kalt und eisig ist, und einen Film zu schauen. Mein Lieblingsweihnachtfilm ist übrigens seit Jahren „Liebe braucht keine Ferien“.
  9. Das selbe wie für Filme, gilt auch für Bücher, Geschichten und Lieder. Solange es nicht zwanzig mal am Tag Last Christmas ist, haha.
  10. Zeit für mehr Kuscheln und mehr Liebe. 

Wow, was für ein kitschiger Blogpost. Nevermind, ich würde gerne von euch wissen, was ihr an Weihnachten liebt und was für Filme, Bücher, Lieder, rund um Weihnachten ihr am liebsten habt. Und für alle, die die Weihnachtsstimmung noch nicht gepackt hat, und die auch dieser Beitrag nicht 100% überzeugen konnte, habe ich hier eine Pinterest-Wand, die mit Sicherheit hilft. 🙂