Spontan und verrückt – Tattoo #1

Ich hab mir vor ein paar Wochen vorgenommen spontaner zu sein und hab hiermit die erste Möglichkeit dazu gleich mal genutzt. Um ehrlich zu sein wollte ich schon immer Blumen tätowieren lassen. Seit über einem Jahr denke ich schon darüber nach wie genau, weil ich Blumen alleine langweilig finde und sie keine Bedeutung haben. Seit ich das erste Mal darüber nachgedacht habe, hab ich das Motiv und die Stelle sicher siebzehn Mal geändert. (Okay, vielleicht ein bisschen übertrieben haha, aber ihr wisst was ich meine, oder?) Zuerst wollt ich einen Wildblumenstrauß, der von einer Hand gehalten wird, seitlich bei den Rippen. Dann doch lieber eine Sonne und einen Mond auf meinen Achillessehnen. Und so ging’s weiter. Und ich hab’s immer wieder hinausgezögert und gesagt „Jetzt ist nicht die richtige Zeit“, „Ich mach’s da und da“und hab’s irgendwie nie hinbekommen es wirklich zu machen. Bevor ich dann nach Spanien geflogen bin, hab ich gesagt, ich mach’s sobald ich zurück in Österreich bin. Wie ihr aber vielleicht mitbekommen habt, bin ich das noch nicht. Ich bin zurzeit noch in Barcelona, konnte aber nicht aufhören daran zu denken, weil ich die Idee, von einer unglaublichen Reise ein Andenken mitzunehmen, das auf ewig bleibt. Deshalb hab ich mich stundenlang durch Pinterest geklickt und bei jedem Motiv dachte ich mir „Ooh, das ist sehr schön, aber nicht perfekt, nicht besonders oder individuell.“ Bis ich dann auf dieses eine Motiv stieß, bei dem ich sofort wusste: das ist es! 

Also erstmal im Internet nach guten Tattoostudios in Barcelona suchen. Davon gibt’s ja glücklicherweise reichlich in so einer großen und beliebten Stadt. Hab auf Anhieb ein paar gefunden und mir diese auf Instagram angeschaut. Das war’s eigentlich auch schon mit meiner Vorbereitung. Hab ein Studio, dass mir gut gefallen hat, kontaktiert und gleich mal einen Termin ausgemacht. Einfach so. Freitag, 27. Oktober 2017, vier Uhr nachmittags. Erzählt hab ich’s niemanden, nicht Mama, nicht meinen Brüdern oder meiner besten Freundin. Niemanden von den Menschen, denen ich für gewöhnlich alles erzähle. Nur Joao, mein neu gewonnener guter Freund aus Portugal, der in Barcelona wohnt und mich begleitet hat. Ich wollt halt lieber überraschen. Also hab ich meinen Eltern erst heute ein Foto geschickt und meine Mama war eher weniger begeistert weil es „so groß“ ist, haha. Aber meinem Stiefpapa, der übrigens einen großen Teil gesponsert hat, hat’s gefallen!

Und hier ist es! Endlich. Mein allererstes Tattoo.

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Hard Facts

Wo? Im Oxytocina Studio, wie gesagt in Barcelona. Gute Lage, freundliches Personal, sehr hübsches Studio, kann’s nur empfehlen.

Kosten? 130€

Hat es weh getan? Hab’s mir ehrlich gesagt viel schlimmer vorgestellt. Das Gefühl ist jetzt nicht geil aber so worth it!

Was bedeutet es für mich? Wie schon gesagt finde ich die Idee cool, von einer tollen Reise ein Souvenir mitzunehmen, das auf ewig bleibt. Außerdem habe ich mich im Laufe dieser Reise sehr verändert. Ich bin extrovertierter und kreativer geworden, habe viel gelernt und bin gewachsen. Keine Zentimeter natürlich, sondern im Kopf, wie die Frau, die jetzt meinen Oberarm ziert. Sie ist kopflos, aber aus ihr sprießen die schönsten Blumen.

Bin ich zufrieden? Mehr als das! Ich will mehr!

„Man bereut doch nur die Fehler, die man niemals macht.“ – Jennifer Rostock

 

a new adventure is waiting

Gestern endete meine Zeit in dem kleinen Örtchen Miravet, das ich schon in mein Herz geschlossen habe. Die unberührte Natur, die Stille, die Menschen, die Herzlichkeit. All das tat so gut. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete ich mich also von meinen Gastgebern, den wohl liebsten und inspirierensten Menschen, die ich bisher kennen lernen durfte. Und was meinen Abschied noch viel schwieriger machte waren die zehn Katzen und die vier Hunde, die ich zurücklassen musste. Jeden Tag stand ich auf, ging die Treppe hinunter, öffnete die Tür und auf mich blickten die süßesten Hunde- und Katzenaugen. Ihr kennt bestimmt diesen Blick, wenn sie alle gefüttert werden wollen. Oder wenn sie vielleicht schon gefüttert wurden und dich nur verarschen, um noch mehr Essen zu bekommen, haha. Ich würd’s nicht anders machen, offen gesagt. Ich hab mich also schon daran gewöhnt, dass ich bei jeder möglichen Beschäftigung, egal ob beim Arbeiten, Lesen, Yoga, Essen, whatever, tierische Gesellschaft habe. Und ich hab’s genossen! Also so viel Liebe für dieses kleine Plätzchen auf dieser großen Welt.

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Aber trotzdem geht’s für mich jetzt weiter in’s nächste Abenteuer. Barcelona. Erstmal unterkommen auf der Couch eines Menschen, den ich ebenfalls hier kennen gelernt habe und der, wie es der Zufall so will, in Barcelona lebt. Und dann in einem Apartment mitten in der Stadt. Riesen Umstellung von 800 zu 1,6 Millionen Einwohnern. Aber trotzdem freu ich mich auf die Zeit in der Metropole. Ein bisschen shoppen, ein bisschen Touri spielen, ein bisschen fotografieren, ein bisschen (viel) essen und neue Restaurants entdecken. Nicht zu vergessen, neue Menschen kennen lernen und alte Menschen wieder sehen. Ich bekomm‘ nämlich Besuch von Familie und Freunden, auf den ich mich schon richtig freue.

Und nach Barcelona? Noch weitere zwei Monate im schönen Spanien verbringen, die hoffentlich genau so schön werden, wie die ersten zwei. Ein neuer Ort, eine neue Familie, diesmal leider nur ein einziger Hund. Und weil einige gefragt haben, was genau ich eigentlich mache, erklär ich das kurz. Mithilfe der Website http://www.workaway.info arbeite ich freiwillig (ja, das heißt keine Bezahlung) bei privaten Personen, die Hilfe brauchen bei was auch immer. Dort gibt es unzählige Menschen, von überall auf der Welt, und man kann viele verschiedene Dinge arbeiten. Wie gesagt, man wird nicht bezahlt, dafür darf man bei diesen Menschen wohnen und essen und man lernt soviel Neues und sammelt Erfahrungen, die es wirklich wert sind. Für alle die also eine Auszeit nehmen und reisen wollen, kann ich das ehrlich empfehlen!

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Eine Liebeserklärung an den Herbst

Oh, I fell so hard for fall! Der Herbst kann so schön sein. Zugegeben, er ist nicht meine Lieblingsjahreszeit, weil ich einfach ein Sommerkind bin und wahrscheinlich auch immer bleiben werde. Und ich bevorzuge auch den Frühling, wenn alles blüht und duftet und die Sonne scheint. Aber ich bin nicht traurig, dass der Sommer vorbei ist, denn auch im Herbst finde ich Jahr für Jahr wieder Dinge, die bei mir Glücksgefühle auslösen. Hier sind einige davon – meine Fall-favourites sozusagen.

  1. Lange Spaziergänge durch’s bunte Laub und die mit der frischen kalten Herbstluft in der Nase. Nicht so wie im Sommer, wenn’s schwitzig und schwül ist, sondern wieder richtig schön durchatmen können.
  2. Der Geruch nach einem platzartigen Regenschauer.
  3. Kürbiszeit! Ich liebe Kürbis und hoffe ich hab auch hier in Spanien die Möglichkeit ein paar mal Kürbis zu essen und Rezepte auszuprobieren.
  4. Und außerdem ist auch wieder Zeit für Tee! Für mich gibt’s wohl nichts auf der Welt, dass sich nicht mit einer großen Tasse kochend heißen Tee wieder hinbiegen lässt. Schmeckt nicht nur supergut, sondern wärmt auch so schön von innen.
  5. Ob Serien binge-watchen, viele viele Filme sehen, Bücher lesen oder Musik hören, hauptsache gemütlich im Bett einkuscheln und sich wohl fühlen. Am Besten an verregneten Tagen, an denen es sich nicht lohnt, einen Schritt vor die Tür zu setzen.
  6. Mäntel, Schals, Oversize-Hoodies oder Strickpullis und Boots. Der Herbst gibt uns so schöne und doch so gemütliche Kleidung, dafür liebe ich ihn!
  7. Die Tatsache, dass Weihnachten näher rückt. Ich liebe diesen Tag noch mehr als alle anderen Tage im Jahr! Beziehungsweise die gesamte Vorweihnachtszeit, aber darüber wird bestimmt ein Beitrag kommen, wenn’s soweit ist.

Und da ich mich dieses Jahr so in den Herbst verliebt habe, hab ich auf Pinterest jetzt eine Herbst-Wand, die all diese schönen Gefühle nochmal richtig schön visualisiert. Schaut doch selbst! 🙂 https://www.pinterest.de/Aboutalifelover/fall-vibes/

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Bilder sind von Pinterest und nicht meine eigenen

 

End of Summer Tag

Der Sommer, meine Lieblingsjahreszeit, geht langsam zu Ende, besser gesagt in Österreich ist er schon längst vorbei. Aber da ich ja nicht in Österreich, sondern in Spanien bin, wo es noch sonnig warm ist, kommt mein Beitrag zum Sommerende ein bisschen später. Ich hab das bei einigen Bloggern gesehen und fand das Format ganz cool, deshalb mach ich das jetzt, auch wenn ich nicht persönlich getaggt wurde.

Lieblingsurlaub in diesem Sommer?

Ganz klar meine Spanienreise, die ja noch nicht zu Ende ist. Aber natürlich auch meine Maturareise in Palermo. Man fährt schließlich nur einmal in Leben auf Summersplash.

Hattest du eine Sommer-Bucketlist und wenn ja – hast du alles abgehakt?

Eigentlich nicht. Aber ich habe viele Punkte meiner all-time-Bucketlist diesen Sommer abgehackt. Unter anderem meine Schule abschließen, meine Haare spenden, Bungeejumpen und meine ersten Workaway Erfahrungen sammeln. Und bald noch eine Sache, die ich schon ewig vor mich hinschiebe, aber davon erfährt ihr in ein paar Tagen mehr in einem extra Blogpost. Seid gespannt!

Pool, See oder Meer?

Meer, keine Frage! Vermittelt einfach eine ganz andere Atmosphäre und löst instant Endorphine bei mir aus.

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Wann endet der Sommer für dich? 

Wenn die Nächte kühler werden und man nicht mehr ewig lang draußen auf der Terrasse sitzt, sondern sich mit Kuschelpulli und einem Buch im Bett verkriecht und Tee schlürft. Sorry not sorry für das Mainstream Herbst Feeling aber ich liebe es.

Liebstes Sommerlied?

Ich hab diesen Sommer Von wegen Lisbeth für mich entdeckt und mich verliebt! Wer die noch nicht kennt, sollte sie sich unbedingt mal anhören, ich finde so ziemlich alle Lieder gut. 🙂

Eine Sache, die du dir für den nächsten Sommer vornimmst? 

Mehr Reisen! Und mehr Spontanität.

Das beste Essen in diesem Sommer? 

Ice Ice Baby! Diesen Sommer hat man mich wirklich kaum ohne mein Eis in der Hand gesehen, letzen Sommer übrigens auch schon. Magnum oder Cornetto sind sowieso die besten Sorten ever, da gibt’s nichts zu diskutieren.

Warst du auf einem Konzert?

Ich durfte am Frequency in St. Pölten ganz viele meiner Lieblingsmusiker live sehen.

Lieblings-Beauty-Produkt im Sommer?

Tut mir leid aber diesen Sommer hab ich wirklich keine Empfehlung für euch. Ich war die meiste Zeit gar nicht geschminkt und es tat wirklich so gut!

Ein besonderer Moment, den du ganz sicher nie vergessen wirst?

Die Hochzeit meiner Mama.

 

 

 

life is good – über Glücksmomente

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr euch einfach gut fühlt? Ich will jetzt nicht sagen ohne Grund, eigentlich eher auf Grund von Dingen, die ihr normalerweise gar nicht mitbekommt oder wertschätzt. Ich habe in letzter Zeit so viele kleine Momente erlebt, die mich einfach so so so glücklich gemacht haben. Und weil ich immer ein großer Fan davon bin, Glück und gute Laune zu teilen, mache ich das jetzt.

Bei meiner ersten Gastfamilie in Spanien, genauer gesagt in Miravet, haben die anderen zum Abendessen gerne ein Glas Rotwein getrunken und mich immer wieder gefragt ob ich auch gern einen hätte. Ich hab immer wieder abgelehnt, weil es mir nicht schmeckt, es hat mich aber keineswegs gestört einfach Wasser zu trinken. Irgendwann kamen die Beiden dann vom Einkaufen zurück mit Radler und Sangria, weil sie mitbekommen haben, dass ich das lieber mag. Ohne dass ich auch nur ein Wort gesagt habe. Und ich hab mich gefreut, weil ich’s so nett und aufmerksam fand. Das ist alles. Und natürlich das Eis, meine große Liebe, Magnum oder Cornetto on mass, das sie mir regelmäßig zukommen ließen. Klingt vielleicht für manche von euch nach Nichts, ist für mich aber sehr viel wert.

Wie einige vielleicht wissen, bin ich in letzter Zeit echt gerne laufen gegangen. Und manchmal hab ich einfach mal Stop gemacht und mich umgesehen. Und ich hab realisiert, dass ich an einem Ort bin, wo ich noch nie war, umgeben von Menschen mit unendlich viel Liebe und der Himmel war in Zuckerwatterosa getunkt. Sorry for being cheesy, aber in solchen Momenten liebt man das Leben einfach.

Ihr kennt alle Sonnenaufgänge, aber habt ihr jemals dem Vollmond beim Aufgehen zugesehen? Ich auch nicht, bis vor kurzer Zeit. Am fünften Oktober durfte ich das sehen und es war wirklich seeehr schön. Und danach noch meditieren und am Lagerfeuer sitzen, was für ein Moment.

Oder kennt ihr diese super random Momente, in denen ihr euch fragt wie ihr da eigentlich gelandet seid? Ich zum Beispiel stand letztens in der Küche, mit einen Menschen, den ich gerade mal ein paar Tage kannte und hab vegane Lasagne gekocht und wir haben deutsche Musik gehört. Käptn Peng und Von wegen Lisbeth und Peter Fox, obwohl er nicht mal ein Wort Deutsch versteht. Und wir haben angefangen unsere eigenen Insider jokes zu erfinden und über Käse und Pommes zu lachen. Richtig lachen. So random, aber so schön. Oder an einem anderen Tag saßen wir einfach in der Sonne und haben unzählige Granatäpfel geöffnet und die Samen (keinen Plan, ob man die Dinger wirklich so nennt, haha) herausgepickt. Und ich hab gedacht, wenn mir das jemand ein Jahr zuvor erzählt hätte, hätte ich ihm nicht geglaubt.

Zu guter Letzt, die Tatsache, dass ich nun so gut erkenne welchen Menschen ich wirklich am Herzen liege, aber auch welche Menschen mir etwas bedeuten. Meine Mama sorgt sich ständig darum, ob ich gut auf bin und meldet sich aufgrund dessen beinahe täglich. Das gleiche gilt für meine beste Freundin. Oder meine Schwester. Und ein paar andere Freunde, die ab und zu einfach von sich hören lassen. Wissen wollen wie’s mir geht und was ich so mache und mir auch Dinge aus ihren Leben erzählen. Wahre Freunde. Auch wenn ich jetzt merke, dass es nicht so viele Menschen sind, was gut ist, bin ich unendlich dankbar, diese zu haben.

Das sind alles so Momente, in denen ich mich wirklich wohl gefühlt habe und in denen ich nichts ändern wollte. Einfach mal aufhören sich über alles zu beschweren und Dinge schlecht zu reden. Einfach mal schätzen, wie schön man es eigentlich hat. Ich finde, daran müsste man sich selbst viel öfter erinnern.

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6 einfache Schritte nachhaltiger zu leben

Heute geht’s um ein Thema, das mir einiger Zeit sehr am Herzen liegt. Früher hab ich nie darüber nachgedacht, wie viele Ressourcen ich verschwende oder wie viel Müll ich erzeuge. Aber seit ungefähr einem Jahr beschäftige ich mich mehr mit dem Thema umweltfreundlicher zu leben und ich finde das sollten alle tun! Ich will jetzt nicht Moralapostel spielen oder sonst was, aber manchmal ist es wirklich verdammt einfach was zu tun und diese Chance sollten wir nutzen. Deshalb gibt’s jetzt ein paar Tricks, wie es ganz einfach ist, das umzusetzen.

Fleischkonsum einschränken

Man muss nicht gleich in die Extremen gehen und sich ganz dem Veganismus versprechen, aber eine Einschränkung des eigenen Fleischkonsums kann schon mal helfen. Viele sind sich denke ich selbst nicht bewusst, wie viel Fleisch sie im Alltag eigentlich konsumieren und wie schädlich die Fleischproduktion für die Umwelt ist. Seitdem ich bewusst darauf achte, hat sich mein Fleischkonsum drastisch verringert und ich lebe noch. Mir geht’s gut damit, nicht jeden Tag Fleisch zu essen. Wenn immer ich die Gelegenheit dazu habe, wähle ich die vegetarische Variante. Für die, die gar nicht ohne die tägliche Portion Fleisch leben können, reicht es für’s Erste auf die Wurst im Brot zu verzichten, oder den extra Speck im Burger.

Wie komme ich von A nach B?

Wie jeder weiß, sind Autos nicht gerade die umweltschonendste Methode von A nach B zu kommen. Und wenn’s um weite Strecken geht, Flugzeuge schon gar nicht. Glücklicherweise gibt’s viele Alternativen, wie zum Beispiel öfter’s mal den Bus oder noch besser den Zug zu nehmen, anstatt das Auto. Wer wirklich weit weg vom nächsten Bahnhof wohnt, oder aus welchen Gründen auch immer, keine Möglichkeit hat, mit dem Zug zu fahren, kann auch Fahrgemeinschaften bilden. Ein Auto, dass fünf Personen an’s Ziel führt, anstatt nur eine, ist schon mal ein Anfang. Für kurze Strecken gilt natürlich immer, seid nicht faul und geht auch mal zu Fuß oder fahrt mit den Fahrrad. Ja, ich bin auch kein Engel und habe das auch nicht immer gemacht, das streite ich auch nicht ab. Aber ich versuche in Zukunft mehr darauf zu achten, soweit es sich mit meinen Vorhaben vereinbaren lässt.

Dinge ohne viel Verpackung kaufen

Ich weiß, das gestaltet sich heutzutage nicht einmal so einfach, weil wirklich fast alles doppelt und dreifach, ohne ersichtlichen Grund, in Plastik oder Aluminium verpackt ist. Und es macht mich wütend. Aber anstatt Groll zu hegen, versuche ich zumindest, das zu tun, was möglich ist. Zum Beispiel, wenn ich frisches Obst oder Gemüse kaufe. Ihr kennt das, man legt es auf die Waage, bekommt das Preisetikett und packt es in eine Plastiktüte. Aber warum? Weil wir es nun einmal so gelernt haben und so gewöhnt sind. Das ist aber unlogisch und unnötig und man kann auch ganz einfach, ohne dass man in Schwierigkeiten gerät, das Etikett auf das Obst oder Gemüse kleben. Simple as that.

Keine Plastiktüten mehr annehmen

Wer kennt es nicht, egal ob Lebensmittelgeschäft oder Fashionstore, man kommt fast überall mit einer Plastiktüte in der Hand heraus, obwohl das gar nicht sein müsste. Ich zum Beispiel habe angefangene meinen Jutebeutel (sorry for being hipster) in meine normale Handtasche zu packen, die ich ohnehin tagtäglich bei mir trage. Braucht so gut wie keinen Platz und man kann seine gekauften Sachen einfach da rein tun. Easy. Außerdem dauert es vielleicht zwei Sekunden bei der Kasse die einfachen Worte „Ich brauch kein Sackerl, danke“ zu sagen.

Stecker raus!

Habt ihr bestimmt schon tausend Mal gehört – Geräte im Standby-modus verbrauchen eine Menge Strom. Aber wer von euch nimmt sich tatsächlich die Zeit, (Achtung Ironie, es dauert nämlich ca. 0,04 Sekunden) den Stecker aus einer Steckdose zu ziehen?

Coffee to go bitte! 

Seinen eigenen To-Go-Becher zu haben und mitzunehmen ist wirklich nicht schwer. Zugegeben, ich habe noch keinen. Aber wenn ich so zurückdenke, habe ich mir aber auch noch nie einen Coffe To-Go bestellt. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich kein Kaffeetrinker bin. Aber bei Gelegenheit hole ich mir mal so einen fancy Becher für meine Alternativgetränke.

Wie ihr seht, ist es nicht schwer unseren schönen Planeten mit Respekt zu behandeln, anstatt dazu beizutragen, ihn zu zerstören. Und weil ich euch ständig mit Spanienbildern zuspame und ich weiß, dass noch viele kommen werden, zeig ich euch heute mal wunderschöne Bilder der unberührten Natur in Österreich. 🙂 Fotocredits gehen an Mama haha.

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10 random facts about me

Hello ihr Lieben, heute kommt mal wieder ein persönlicher Blogpost, in dem ich euch ein paar mehr oder weniger interessante Dinge über mich erzähle. Have fun 🙂

  1. Ich liebe Bücher, die richtige Emotionen wecken. Bei „Ein ganzes halbes Jahr“ hab ich zum Beispiel mindestens eine Stunde danach noch geheult und bei „Gone Girl“ musste ich erstmal eine Runde laufen gehen um meinen Kopf frei zu bekommen, weil ich’s einfach nicht fassen konnte. Also klare Leseempfehlung für diese beiden Meisterwerke 😉
  2. Ihr kennt bestimmt alle diese Menschen, die immer und überall einschlafen können, oder? Naja, ich gehör definitiv nicht zu der Sorte und brauch auch Abends im Bett relativ viel Zeit um endlich meine Ruhe zu finden, weil ich mein Gehirn nicht abschalten kann.
  3. Ich bin ein absoluter Weihnachtsfreak und freue mich das ganze Jahr lang auf diesen Tag bzw. die ganze Vorweihnachtszeit.
  4. Trotzdem bin ich der totale Sommermensch. Ich liebe fast alles im Sommer, außer nervige Insekten und Schweiß haha.
  5. Ein paar haben’s vielleicht schon mitbekommen – wenn’s um Serien geht ist mein Number one Genre ganz klar Mystery.
  6. Ich mach fast täglich Yoga, weil ich es einfach lieeeebe! Dazu bekommt sicher bald ein Beitrag 🙂
  7. Schokolade ist mein Guilty Pleasure und so ziemlich die einzige Sucht die ich niemals schaffen werde aufzugeben.
  8. Ich mag keinen Kaffee. (Was für eine Bloggerin trinkt denn bitte keinen Kaffee?)
  9. Ich habe drei Halbgeschwister, die wahrscheinlich unterschiedlicher nicht sein könnten, aber ich liebe sie alle!
  10. Mein Traum ist mit einem VW-Bus herumzufahren, sich die schönsten Orte anzusehen, drin zu schlafen und das ganze bitte mit einem Hund.

So, das war’s erstmal. Wenn euch Beiträge wie dieser gefallen, lasst es mich gerne wissen. Es macht wirklich Spaß, über sich selbst ein bisschen nachzudenken und dieses Format zu schreiben, also werde ich das sicher wieder mal machen.

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Outfit Details:

Kleid von C&A – aktuell

Jeansjacke von H&M – nicht aktuell

don’t be afraid of change

Heute ist es genau ein Monat, seitdem ich hier in Spanien lebe und ich habe mich sehr schnell gut zurechtgefunden hier. Und es tut so unbeschreiblich gut aus der Alltagsroutine auszubrechen und neue Dinge kennen zu lernen. Bevor ich hier her kam war ich zugegeben ziemlich faul und unmotiviert neue Dinge zu versuchen. Doch von dem Moment an, als ich mich am Flughafen Wien von meiner Mama verabschiedet habe und auf mich allein gestellt war, überrumpelten mich die Glücksgefühle. Im Flieger hatte ich einen Fensterplatz (Jackpot!) und es war so so so wunderschönes Wetter draußen, was dazu führte dass ich eine atemberaubende Aussicht hatte. Mein Kopf fühlte sich so frei an und ich machte mir plötzlich keine Gedanken mehr ob ich allein zurechtkomme und ob alles gut geht. Ich war einfach optimistisch eingestellt, auch wenn ich kein Stück vorbereitet war.

Die erste Hürde war, vom Flughafen zum Bahnhof zu kommen. Und da ich keinen Plan hatte welchen Bus ich nehmen muss, musste ich wohl oder übel zwanzig Minuten Fußweg einlegen, mit meinem riesen Koffer im Schlepptau. Dort angekommen war meine nächste Herausforderung den richtigen Zug zu erwischen, aber komischerweise kannte diesen kleinen Ort, an dem ich aussteigen sollte, kein Mensch. Also auf gut Glück in einen Zug gestiegen, in der Hoffnung wenigstens in die richtige Richtung zu fahren. Und ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort angekommen und war froh, endlich zu meinen Gastgebern zu kommen, weil ich zu diesem Zeitpunkt schon seit dreizehn Stunden unterwegs war.

Und zu meiner Überraschung waren dort, neben meinen Gastgebern, auch noch zwei weitere Volunteers. Die Beiden sind von Portugal und Argentinien und ich bin echt mega froh sie kennengelernt zu haben, denn sie reisen beide schon seit vielen Jahren und haben tolle und vor allem inspirierende Geschichten zu erzählen.

Meine Leben, und die Dinge, die ich gerne tue und die ich meinen Alltag nenne, haben sich also ganz schön verändert, aber wie genau so ein ganz gewöhnlicher Tag hier in Miravet für mich aussieht verrate ich euch noch bald genug. Soviel ist klar, ich bereue es keine Sekunde, meine Sachen gepackt zu haben und ein Abenteuer gewagt zu haben.

„Good things happen outside of your comfort zone“

xoxo,

Lara

 

meine Lieblingsserien

Jetzt im Sommer habe ich bemerkt, dass ich viel lieber die Zeit draußen in der Sonne verbringe und ein Buch lese, anstatt mich im Zimmer zu verstecken um eine Serie zu schauen. Aber schön langsam kommt der Herbst und die Tage und Nächte werden kühler, zumindest in Österreich. Und zu dieser Zeit muss ich gestehen, ein echter Serienjunkie zu sein. Einfach im Bett einkuscheln mit Soulfood und Kuschelpulli und Serien suchten. Deshalb verrate ich euch heute meine All-time-favourites, aber aufpassen, Suchtgefahr!

Desperate Housewives

Ganz oben auf meiner Liste steht natürlich dieser Klassiker. Hab’s schon zwei mal komplett durch, einmal auf Deutsch und dann auf Englisch. Für alle die denken, dass sei langweilig, nur weil es um Hausfrauen und ihre Geschichten geht, lasst mich euch versichern, ihr täuscht euch!

Pretty little Liars

Und nochmal was aus dem Mystery-Genre, ich lieb’s einfach, sorry not sorry. Es geht um ein Mädchen, dass vermisst wird und ein Jahr später bekommen ihre Freundinnen komische Nachrichten von einem Anonymus. Zugegeben, manchmal passieren wirklich abgedroschene Dinge, aber das Ende, OMG. Auch schon zwei mal durchgesuchtet.

Orphan Black

Um ehrlich zu sein hab ich die Serie nie fertig geschaut und hab keinen Plan warum. Bis zur dritten Staffel bin ich gekommen und hab’s eigentlich mega spannend gefunden, die ganze Sache mit den Klonen und so weiter, weshalb ich echt nicht mehr weiß aus welchem Grund ich damals aufgehört hab. Aber ich werd’s auf jeden Fall bei Gelegenheit nachholen mir allen nochmal bis zum Ende anzusehen.

Devious Maids

Ähnlich wie Desperate Housewives und auch vom selben Producer, nur geht’s hier um Putzfrauen anstatt Hausfrauen. Wie gesagt, klingt langweilig, ist es aber ganz und gar nicht.

Orange is the new black

Bekomme ich bitte Applaus dafür, dass es auch eine Serie aus einen anderen Genre in mein Ranking geschafft hat? Die Serie kennt ihr bestimmt, handelt von einem Frauengefängnis und allem, was sich hinter den Mauern abspielt.

Vor Kurzem habe ich mit Breaking Bad begonnen und find’s bis jetzt ganz cool, kann aber noch nicht wirklich viel dazu sagen.

xoxo,

Lara

When in Tarragona / Travelguide

„Tarragona ist eine echt schöne Stadt, die müsst ihr euch mal anschauen“ – gesagt, getan! Nächsten Tag möglichst bald aus dem Bett gekrochen, in den Zug gestiegen und einfach losgefahren. Etwas über eine Stunde später ausgestiegen und entlang der Küste rauf zum Amphitheater (aber vorher noch kurz Klopause!)

Das Amphitheater könnte für jeden interessant sein, der sich für Gladiatorenkämpfe zur Zeit der Römer begeistern kann. Das dazugehörige historische Museum hatte an diesem Tag nicht geöffnet, was meiner Ansicht nach aber nicht so schlimm ist, da ich sowieso viel lieber die Stadt sehen wollte. Trotz meines mangelndem Interesses der Geschichte, war es sehr schön anzusehen.

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Danach ging’s durch den Stadtpark direkt ins Zentrum der Stadt, und dort kam dann die Überraschung. Ohne es zu wissen, suchten wir uns genau den Tag aus, an dem Santa Tecla gefeiert wurde. Das heißt Menschenmengen und ein riesiger Umzug mit lustigen Kostümen, wovon ich keine Ahnung habe, was sie zu bedeuten haben. Außerdem hatten wir das Glück den berühmten „human Tower“ zu sehen. Die Stadt an sich, abgesehen von der Veranstaltung, ist meiner Meinung nach sehr schön, weil ich ein Fan der alten, bunten Fassaden und engen Gassen bin.

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Where to eat? 

In der Innenstadt gab es unendlich viele Möglichkeiten sich typisch spanische Tapas zu gönnen. Da ich aber mit einem eingefleischten Vegetarier unterwegs war, (Wortwitz, Achtung der kommt flach haha) nutzten wir die Website https://www.happycow.net/ um ein veganes Restaurant zu finden. Davon gab es genau ein einziges, aber dafür habe ich mich in das sofort verliebt. So liebevoll eingerichtet, mit viel weiß, vielen Pflanzen und pastellfarbenen Fensterläden. Am Besten ihr schaut es euch selbst an – http://elvergeltarragona.com/ Und noch viel wichtiger als das, das Essen war so unbeschreiblich lecker. Ich hatte für 17,50€ ein komplettes Menü, bestehend aus Karfiolkroketten, Pasta mit Pesto und Schokokuchen mit Himbeeren. Mein Reisebegleiter hatte außerdem die außergewöhnlichste Kombination als Vorspeise, Lauch mit roter Beete, Schokolade und Ingwer. Dann einen mega geilen Burger und als Nachspeise den schokoladigsten Gugelhupf mit Kaffee-creme ever.

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What else? 

Sehr zu empfehlen ist auch die Catedral Basilica, die, wie ich finde, ein bisschen der in Pisa, Italien, gleicht. Die alten Ruinen haben mich auch ziemlich begeistert und nicht zu vergessen, der Strand. Ein Muss für jeden Touri. Auch typisch touristisch ist die Rambla Nova, die Einkaufsstraße. Aber um ehrlich zu sein finde ich Tarragona eigentlich gar nicht besonders touristisch, was gut ist, denn ich sehe viel lieber die echte Kultur eines Landes, als nur das, was Touristen sehen sollen. Bin schon gespannt wie ich Barcelona finden werde, wenn es mich Ende Oktober dort hinzieht.